Presserevue:

Nom Datum zesummegestallt: Déi neisten Artikelen (bis 14. 2. 2007) fand Dir zum Schluss.

Zënter enger Zäit gëtt dës Rubrik an Joint-Venture mat der RER Luxembourg a. s. b. l. zesummegestallt. Nei Artikelen (nom 14. 2. 2007) fand Dir op

www.rer.lu, Rubrik RER Media

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24.4.1999 Luxemburger Wort: Briefe an die Redaktion: "Von BTB zu BB"

18.11.1999 RTL-Radio Lëtzebuerg: Live-Interview am Mëttesmagazin

20.1.1999 Tageblatt:Statt BTB nun BB. Unterirdische Bahnführung als Problemlösung?

25.11.1999 Le Jeudi: Une alternative au BTB. Le BB de Georges Schummer

29.11.1999 Luxemburger Wort: "Soll der öffentliche Transport ausgebaut und attraktiver gestaltet werden?"

6. 1. 2000 Luxemburger Wort: "Projekt BB" als Alternative im öffentlichen Transport. Broschüre weiterhin erhältlich

Januar 2000 Auto Moto Magazin: "BB statt BTB - Eine Vernunftlösung steht zur Diskussion. Im Bahntunnel unter der Stadt"

15.5.2000 Luxemburger Wort: Briefe an die Redaktion: "Für einen attraktiven öffentlichen Transport" Leserbrief von Claude Oswald - Tram asbl.

3.6.2000 Luxemburger Wort: Briefe an die Redaktion: "Für einen attraktiven Transport - Für eine Annäherung der Standpunkte" Leserbrief von Georges Schummer (Antwort auf Leserbrief von C. Oswald)

Juni 2000 Télécran Nr. 24: "Es bleibt nur eine unterirdische Führung"
Leserbrief von Georges Schummer

Juni 2000 Auto Moto Magazin:
- "Machbar: Bahntunnel unter der Stadt, die Mobilität im neuen Jahrhundert Auto + Bahn + Bus"
von Roby R. Raus
- Stellungnahme Jean-Claude Backes (Union Commerciale)
- Interview mit Georges Schummer "A propos Bahntunnel unter der Stadt"

Juni 2000 Etudes et Documentation ferroviaires / Eisenbahntechnik und Betrieb: "Le projet BB"

9.9.2000 Luxemburger Wort: Briefe an die Redaktion: "BTB oder BB, oder was?"
Leserbrief von Claude Oswald - Tram asbl.

19.9.2000 Luxemburger Wort, Briefe an die Redaktion: "Warum BB statt BTB?"
Leserbrief von Georges Schummer (Antwort auf Leserbrief von C. Oswald)

5.11.2000 (Journal) an 15.11.2000(Luxemburger Wort):
Oppene Bréif un den Députéierten Marc Zanussi

14.11.2000 Soziokulturelle Radio 100,7:
Interview vum Georges Schummer um Soziokulturelle Radio 100,7

2.6.2001 Luxemburger Wort, Briefe an die Redaktion: "Eisenbahn: Aus für Regional-Linien?"

Leserbrief von Georges Schummer

24.01.2002 Spezialbeilage Luxemburger Wort: Dossier Projekt Bus-Bunn

Kurzfassung der Broschüre "Projekt BB - Ausgabe Januar 2002 "

30. 1. 2002 Luxemburger Wort: "Projet BB (Bus-Bunn)"
Leserbrief von Ernest Wagner

7. 2. 2002 Zeitung vum Lëtzeburger Vollek:
"Der BTB wurde umgebracht, 0+ ist auch keine Lösung. Warum keine Eisenbahn unter der Stadt hindurch?"
Artikel von J.M. Jacoby

8. 2. 2002 Tageblatt: "Luxtraffic, BTB, 0+, BB, mobilitéit.lu...Endloser Streit mit ungewissem Ausgang"
Artikel von Léon Marx

8. 2. 2002 Zeitung vum Lëtzeburger Vollek:
"Die kostengünstige Lösung ohne jedes Umsteigen: Mit der Eisenbahn unter der Stadt hindurch". Artikel von J.M. Jacoby

15. 2. 2002 Zeitung vum Lëtzeburger Vollek:
"Klientalismus statt Gesamtkonzept: Das Grundübel luxemburger Politik". Editorial von J.M. Jacoby

16. 2. 2002 Zeitung vum Lëtzeburger Vollek:
"Unterirdischer Zug unter der Hauptstadt: Alle Probleme sind lösbar."
Artikel von J.M. Jacoby

19. 2. 2002 Zeitung vum Lëtzeburger Vollek:
"Ein Gesamtkonzept muss her! Das Projekt "Bus-Bunn" zeigt einen gangbaren Weg". Artikel von J.M. Jacoby

21. 3. 2002 La Lettre Lorraine: Interview de Christian Robischon avec G. Schummer :
« Le tout-train à Luxembourg-Ville serait la meilleure solution d'un point de vue transfrontalier »

29. 3. 2002 Tageblatt : « Projekt BB (Bus-Bunn) »
Stellungnahme G. Schummer zum Tageblatt-Artikel vom 8.2.2002 und zu einem diesbezüglichen Leserbrief

25. 4. 2002 Le Quotidien: "Le projet Bus/Bunn: une véritable alternative pour sortir de l'impasse où se trouvent les projets de transports en commun à Luxembourg »
(rapport sur la conférence de l'USILL du 23.4.2002)

27. 4. 2002 Journal : « U.S.I.L. : « Die Alternativen zum BTB-Projekt »
(Bericht über den Vortrag bei der USILL am 23. 4. 2002)

29. 4. 2002 Soziokulturelle Radio 100,7:
Interview vum Georges Schummer um Soziokulturelle Radio 100,7
Interview vum Jean-Paul Roden mam Georges Schummer

4. 5. 2002 Luxemburger Wort: "Ist BB (Bus-Bunn) im Kommen...?"
Leserbrief: "Ein interressierter Zuhörer" zur USILL-Konferenz am 23. 4. 2002

3. 7. 2002 Luxemburger Wort: „Endstation Hoffnung oder BtB en miniature“
    Leserbrief von Ern. Wagner

April-Juni 2002: Revue Technique Luxembourgeoise:
   „Projekt BB (Bus-Bunn), Teil 1, von Georges Schummer

6. 7. 2002 Luxemburger Wort: „(Un-)Logik eines Train-Tram auf Kirchberg -
    Stellungnahme zu Mobilitéit.lu, Modul K“
    Leserbrief von Georges Schummer

18. 7. 2002: Le Jeudi: „Un RER pour notre pays?
    Rubrique : « Opinion », lettre rédigée par le Groupe de réflexion « traffic »

7. 9. 2002 : « Von mobilitéit.lu, BTB-Nostalgie und TGV-Anschluss »
    Leserbrief von Adolphe Faber

14.10.2002: Tageblatt: „Im Ansatz recht gut“. Artikel von Roger Infalt
Zitat: „...Doch schon allein die Tatsache, ...und dass der Sprecher dieses Planungsbereichs, der hauptstädtische DP-Bürgermeister und eifrige BTB-Gegner Paul Helminger, in der Runde wieder von neuen Schienenfahrzeugen in oder unter der Hauptstadt spricht, lässt Hoffnung aufkommen. Es darf aber diesmal nicht allein bei den guten Ansätzen bleiben.“

26. 10. 2002: Luxemburger Wort + Tageblatt: „10 Jahre Karlsruher Nahverkehrsmodell – ein Vorbild für Luxemburg?“
    Leserbrief von Charles-Léon Mayer, Directeur général adjoint hon. Des CFL

5. 11. 2002 : Luxemburger Wort : Virukënnegung : « Den 12. November: Öffentlech Konferenz iwwer de Projet BB“

5. 11. 2002: Tageblatt: „Zu einer Konferenz über ein BB-Projekt: Es wurde bereits mehr als genug geredet“

12. 11. 2002: Le Quotidien: « Débat public à Weimerskirch à propos du projet Bus-Bunn – Les syndicats d’intérêts locaux relancent la discussion »

13. 11. 2002 : Luxemburger Wort + Tageblatt 15. 11. 2002: Leserbrief von Georges Schummer: „Inwiefern ist das Karlsruher Transportmodell auf Luxemburg übertragbar ? Stellungnahme zum Leserbrief von Herrn Charles-Léon Mayer, Directeur général adjoint hon. Des CFL, vom 26.10.2002“

14. 11. 2002: Le Jeudi: „Transports en commun: le projet bus-train de Georges Schummer – Pour un RER luxembourgeois“ Article de Laurence Harf

15. 11. 2002 : Luxemburger Wort : « Projekt BB (Bus-Bunn) – Eisenbahn soll Hauptstadt unabhängig vom Straßenverkehrdurchqueren – Dipl.-Ing. Georges Schummer stellte alternatives Verkehrskonzept vor“

15. 11. 2002: Le Quotidien: „6 km de tunnel sous la capitale – Le projet BB devrait être une alternative aux différents projets proposés jusqu’aujourd’hui. Mais le gouvernement reste sourd à son éventuelle réalisation »

20. 11. 2002 : Luxemburger Wort : « Das Projekt BB » Eine Klarstellung von Georges Schummer

30. 11. 2002: Tageblatt-Leserforum: „Ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept in und um Luxemburg“. Lleserbrief von adolphe@pt.lu

3. 12. 2002: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek: Editorial:
Zitat: „...Dazu muss auch ... eine direkte Erschliessung der Hauptstadt unterirdisch durch den Zug gehören, wie sie Dipl.Ing. Schummer vorschlägt...

13. 12. 2002: Tageblatt + Luxemburger Wort (14. 12. 2002): Leserbrief Charles-Léon Mayer, diecteur général adjoint honoraire des CFL :
« Tram Train »-Konzept doch vorteilhaft für Luxemburg ! – Bemerkungen zum Leserbrief von Dipl.-Ing. Georges Schummer vom 13. 11. 2002“

15. 1. 2003: Luxemburger Wort + Tageblatt (18.1.2003): Leserbrief Georges Schummer: „Die Eisenbahn als Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs“ – Zum Leserbrief von Charles-Léon Mayer, dir. gén. adjoint hon. Des CFL, vom 14. 12. 2002
28. 1. 2003: Luxemburger Wort: „...Konferenz der Ingenieurs- und Architektenvereinigung zum geplanten Ausbau des einheimischen Eisenbahnnetzes“
Zitat: „Bus-Bunn“-Projekt als mögliche Ergänzung: Bei der freien Aussprache wurde das von Georges Schummer ausgearbeitete „Bus-Bunn-Konzept“ (LW-Extrabeilage vom 24. Januar 2002) angesprochen. Paul Schmit erklärte, dass Transportminister Henri Grethen die Erstellung einer Studie in Auftrag gegeben habe, um das „Bus-Bunn“-Projekt als Ergänzung zu den derzeitigen Projekten zu analysieren.

29.1.2003: La Voix du Luxembourg: Rubrique : Courrier des Lecteurs : „Mobile au Luxembourg ou auto-mobile seulement? – lettre du G-TeC (Groupe de réflexion Transports en commun)

29.    1. 2003 : Revue : « Projekt « Bus-Bunn » - Der Mann von La Mancha Das vorgestellte Regierungskonzept zum öffentlichen Transport kann Georges Schummer nicht entmutigen. Unbeirrt setzt sich der Bauingenieur weiter für sein „Bus-Bunn“-Projekt ein. Text: Beatrix Binder

15. 2. 2003: Luxemburger Wort (Zum Rundtischgespräch mit Vertretern der politischen Parteien, auf Einladung der USILL)

Zitat: „Das gescheiterte BTB-Konzept sowie das von Georges Schummer konzipierte Bus-Bunn-Projekt wurden immer wieder in die Diskussion mit einbezogen. Letztgenannter hatte eine Unterquerung der Stadt Luxemburg mit einer Verbindung zum Kirchberg mit klassischem Eisenbahnmaterial studiert“

Zitat: „...Der Vertreter des ADR, Jaques-Yves Henkes, sprach sich für das Bus-Bunn-Projekt von Georges Schummer aus...“

Zitat: „...Er (François Bausch - Di Gréng) sprach sich aus Sicherheitsbedenken gegen das Bus-Bunn-Projekt wegen der unterirdischen Streckenführung aus.“

Zitat: „...Präsident des veranstaltenden Dachverbandes der SI, Paul Reeff, vermisste Verbindungen zu den Schulvierteln von Limpertsberg und des „Geesseknäppchen...“

Zitat: Der Autor des Bus-Bunn-Projektes, Georges Schummer, sprach die in seinem Projekt vorgesehene untertunnelte Streckenführung zur Europaschule, an Stelle einer Verbindung zum Bd J.-F. Kennedy an. Die Steigung aus Richtung Dommeldingen könne dann mit klassischem Zugmaterial befahren werden.“

15. 2. 2003: Journal (Zum gleichen Thema):

Zitat: „Im Vorgriff auf die Vorstellung des nationalen Transportkonzeptesdes ADR in vierzehn Tagen könne er sagen, dass man sich für die Vorschläge von Ingenieur Schummer ausspreche. Diese Pläne sehen u.a. eine Untertunnellung des Stadtzentrums für den Betrieb mit Standardeisenbahnen und entsprechenden Haltepunkten vor.“

Zitat: „François Bausch: ...sprach sich deutlich gegen die Schummersche Tunnelvariante mit Normalzügen aus. Unter anderem begründete er dies mit Sicherheitsrisiken in den dann entstehenden unterirdischen Bahnhöfen.“

Zitat: Insgesamt zeigten die Zuhörer im Saal recht deutlich ihre Sympathien für das Eisenbahntunnel-Modell von Ingenieur Schummer, der selbst anwesend war und mehrfach unterstrich, dass sich die gewünschten Kapazitäten auch mit Doppelstockwaggons der Eisenbahn erreichen lassen. Er verwehrte sich deutlich, sowohl gegen die „Bevorzugung der Trambahn“durch François Bausch, wie gegen dessen Sicherheitsbedenken. Ausserdem formulierte er technische Bedenken gegen den geplanten steilen Anstieg der Hybridbahn. Von anderen Zuhörern wurden auch Befürchtungen artikuliert, dass die Innenstadt mit der verbesserten Anbindung des Kirchbergs veröden könnte.

Deutlich wurde während der Podiumsdiskussion, dass alle Parteien, mit Ausnahme des ADR, das Projekt zum Bahnanschluss des Kirchbergs im Großen und Ganzen mittragen.“

15. 2. 2003: Tageblatt (zum gleichen Thema)
Zitat: (J.-Y. Henkes)…”Der ADR werde in den nächsten Wochen ihr Konzept vorstellen, und die Verantwortlichen sollen das Projekt „Schummer“ nochmals studieren.“

17. 2. 2003: Le Quotidien: (au même sujet) :
« Monsieur Stoos (la Gauche) a déclaré tout de go  que ce projet s’avérera onéreux et que son effet sera nul !
Pour Monsieur François Bausch (les Verts) il serait plus judicieux de moderniser ce qui existe au lieu de se lancer dans des travaux à la Cecil B. de Mille. Il est apparemment, contre un réseau hybride tel qu’il est actuellement prévu et n’est pas convaincu que la liaison souterraine soit la solution. »

Jan.- Feb. 2003 : De neie Feierkrop : « Vom Himmel hoch da komm ich her »
Zitat: „Kein Wunder also, dass sich ein namhafter luxemburger Ingenieur in die Idee vernarrt hat, sich unter der Hauptstadt durchzubuddeln, auf diese Weise den BTB im wahrsten Sinne zu untergraben, und ihn als BB zu neuem Leben zu erwecken...So gibt sich Gretchen denn auch schon wieder redlich Mühe, das BB-Projekt durch eine angeforderte Studie um mindestens ein Jahr zu verzögern, um es dann nach den Wahlen, wie das BTB fallen zu lassen...“

17. 2. 2003: Tageblatt: Leserbrief L. Hartz: „Dialogue des sourds!“

19. 2. 2003: DNR – De Neie Radio : Présentatioun vum Projet BB (link)

21. 2. 2003: Tageblatt: Leserbrief Claude Oswald: „Dialogue des sourds?“

21. 2. 2003: Le Quotidien:
„Des rails pour 398 680 000 euros – La pose de rails pour les liaisons train-tram entre la gare, l’aéroport du Findel et le Kirchberg coûtera près de 400 millions d’euros. Pour un projet qualifié d’inadapté par ses détracteurs.
  
21. 2. 2003 : Le Quotidien :
Commentaire : Zéro pointé, de Alain Kleeblatt :
« …De sérieux bureaux d’études se sont donc penchés sur une double liaison entre la gare centrale et les FIL, qui plus est avec… du matériel différent et pas nécessairement compatible. À utiliser le rail entre la nouvelle aérogare et la Cour de justice, on risque de devoir changer de moyen de transport à la gare des FIL… Alors qu’actuellement l’Eurobus relie la gare et le Kirchberg toutes les 7 minutes et demie, le futur train-tram circulera sur ce même trajet à la cadence de 15 minutes.
Monsieur le Ministre, remettez ce projet zéro pointé au fond du tiroir aux côtés du projet mort-né du BTB. Plutôt qu’un long tunnel entre l’Irrgarten et l’aéroport, il faudrait un souterrain entre la gare centrale, la ville haute et le rond-point Schumann pour y faire circuler un métro léger. Le « mobilité.lu » est à ce prix, toute autre solution n’est que mensongère »

12.2003 - 01.2004:  Zeitung vum Letzebuerger Vollek
    Verkehrsdiskussion (HIER nachzulesen)

13.7.2004: Luxemburger Wort:

"Réseau Express Régional Luxembourg" . Förderverein für unterirdisches Schienennetz unter der Stadt Luxemburg gegründet

Öffentlichen Transport durch Zeitgewinn attraktiver gestalten

von "mil"

13.7.2004 Journal

Neuer Impuls für "Bus-Bunn" Projekt durch RER

von n.d.

5. 10. 2005 : Wort und 8. 10. 2005: Journal :

Leserbrief von Georges Schummer : „Elefantenrunde – öffentlicher Transport“

Meinen Glückwunsch für die interessante von Wort, DNR und TTV gemeinsam organisierte Diskussionsrunde mit den Spitzenkandidaten der Hauptstadt Laurent Mosar (CSV), Paul Helminger (DP) , François Bausch (Déi Gréng) und Jacques-Yves Henkes (ADR). Ich möchte nur einige Ergänzungen und Richtigstellungen in bezug auf die Diskussion zum öffentlichen Transport vorbringen:

Allgemein: Man diskutiert immer so, als wären Train-Tram und unterirdische Führung der Eisenbahn unter der Stadt gleichwertig. Jedoch, eine Train-Tram- Stadtdurchquerung würde höchstens 20% der Transportkapazität erreichen, die mit einer Führung im Eisenbahntunnel unter der Stadt möglich wäre – von der erzielbaren Durchschnittsgeschwindigkeit ganz zu schweigen.

Seit einem Dutzend Jahren beschäftigt uns die verzweifelte Frage, wie und wo wir eine Train-Tram-Linie einrichten könnten. Sollten wir, stattdessen, uns nicht endlich überlegen wie der öffentliche Transport einen nennenswerten Beitrag leisten könnte, tagtäglich mehr als 100'000 Berufspendler in die Hauptstadt hinein und wieder hinaus zu bringen? Zudem: Es gibt keine Verkehrsberuhigung in den Stadtvierteln ohne Lösung des Pendlerproblems.

Paul Helminger warf die Frage auf, ob angesichts der Probleme einer Train-Tram-Führung auf der von DP und CSV abgelehnten Trasse durch die Av. de la Liberté, über die sanierungsbedürftige „neue Brücke“ und den engen Bd. Royal, nicht doch eine unterirdische Eisenbahnführung auf der Nord-Südachse der Eisenbahn mit Anbindung des Stadtzentrums und des Limpertsberg günstiger wäre.

Anzumerken ist dabei, dass durch die Verlegung von Straßenbahnschienen die verfügbare Verkehrsfläche ja nicht grösser wird. Im Gegensatz dazu bietet eine unterirdische Eisenbahnführung eine zusätzliche Verkehrsinfrastruktur.

Herr Helminger stellt richtig fest, dass der geplante Train-Tram Inselbetrieb zwischen Hauptbahnhof, Dommeldange und Kirchberg unsinnig wäre, falls eine Ausdehnung auf das übrige CFL-Netz nicht möglich wäre. Genau das scheint aber der Fall zu sein. Würden nämlich die Train-Tram-Fahrzeuge das ganze Land befahren, bedeutete dies auch eine starke Reduktion der Transportkapazität auf den vorhandenen Eisenbahnstrecken. Denn es ist ein Unterschied, ob die Züge in den Blockabschnitten bahnsteiglang (190 m) sein dürfen oder nur 70 m messen, so lang wie die drei von Mme. Polfer zur Demonstration zusammengekoppelten Busse. Es ist auch nicht egal, ob die Züge doppelstöckig fahren, oder nur einstöckig als Tram. Es ist vor allem wichtig, ob die Züge unabhängig verkehren können, oder ob sie auf Teilstrecken vom Straßenverkehr behindert werden.

Marc Angel lehnt eine unterirdische Führung ab, da er glaubt, diese würde die Kriminalität fördern. Abgesehen davon, dass er sich dann auch gegen die 8 km unterirdische Train-Tram-Führung Kirchberg-Findel gemäß „Modul K“ aussprechen müsste, stimmt seine Aussage nicht. Nicht einmal auf dem unübersichtlichen Aldringen lässt sich nach Polizei-Aussagen eine Erhöhung der Kriminalität statistisch belegen. Doch was ist günstiger, als mit 15 Sekunden maximaler Lift-Fahrzeit direkt vom Straßenniveau auf den hell erleuchteten und videoüberwachten Bahnsteig zu fahren, gemäß Projekt BB resp. RER (siehe www.busbunn.net und www.rer.lu ). Dagegen sind Straßenbahnsteige bei Nacht doch wohl gefährlicher!

Klare Aussagen zu Systemen und Trassen gab es bei der Diskussiounrunde nicht, unter Hinweis darauf, dass in absehbarer Zeit sowieso kein Geld für eine Lösung des hauptstädtischen Transportproblems zur Verfügung stünde, ausser für das bereits von der Abgeordnetenkammer votierte „Modul K“. Doch genau hier liegt das Problem: Modul K ist eine konzeptlose Stadtumfahrung mit einem Train-Tram. Das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt! Sie bietet keine Lösung für die Anbindung des Stadtzentrums und keine bessere Zugänglichkeit der Stadt für Berufspendler.

Müsste man nicht, gerade in Zeiten des knappen Geldes, erst einmal alle Energien auf die Erstellung eines klaren, unwidersprüchlichen Konzeptes verwenden, statt völlig unmotiviert eine Train-Tram-Alibi-Strecke zwischen Eich und Kirchberg zu bauen? Dieses Stück Train-Tram, in einer 6 Prozent steilen Kringel-Tunnelrampe mit einigen anderen technischen Unzulänglichkeiten, kann nur dazu dienen einen „fait accompli“ zu schaffen, um vielleicht nach 20 bis 50 Jahren diese Strecke in Richtung Stadtkern erweitern zu können. Es würden viele nutzlose Investitionen erbracht und nochmal 10 bis 20 Jahre verloren gehen ohne Verbesserung des Personentransportes in der Hauptstadt.

Georges Schummer, Autor „Projekt BB (Bus-Bunn)“

26. Oktober 2005: Wort

Leserbrief Georges Schummer: Train-Tram oder Eisenbahntunnel?

In meiner Stellungnahme zur Diskussionsrunde der hauptstädtischen Spitzenkandidaten („Elefantenrunde“) hatte ich festgestellt, dass kaum jemand zur Kenntnis nehmen will, dass die Planungsalternativen Train-Tram und Eisenbahntunnel unter der Hauptstadt nicht gleichwertig sind. Mit einer Train-Tram-Linie durch die Straßen der Stadt könnte höchstens 20% der Transportkapazität erreicht werden, die mit normalen Eisenbahnzügen im Tunnel unter der Stadt möglich wäre – von der erzielbaren Durchschnittsgeschwindigkeit ganz zu schweigen.

Diese Aussage passt wohl nicht in das Wunschdenken mancher Trambahn-Verfechter (s. entsprechenden Leserbrief). Zudem hat unser Premierminister in seinem Bericht zur Lage der Nation dazu aufgerufen, auch in Bezug auf das Thema Mobilität eine sachliche Diskussion zu führen. Es scheint mir also angebracht, meine Aussage zu verdeutlichen :

1. Eine größere Fahrplanfrequenz bei innerstädtischen Trams macht keinesfalls den Vorteil einer größeren Transportkapazität von 190 m langen, doppelstöckigen Eisenbahnzügen wett. Je größer die Fahrplanfrequenz, d. h. je geringer die Abstände zwischen den Trambahnzügen, desto kürzer müssen sie sein. Alle Trambahnen müssen ja an den gleichen Stationen vorfahren. Analog dazu ist die Avenue de la Liberté (mit eigener Busspur) bei etwa 60 Standard-Bussen pro Stunde ausgereizt. Dies ergibt etwa 5400 Passagiere (Steh-und Sitzplätze) pro Stunde, pro Linie und pro Richtung. Gelenkbusse und Tramfahrzeuge auf eigener, unabhängiger Spur (!) könnten nur geringfügig mehr Passagiere befördern. In der Praxis würden zudem Ampeln, Linksabbieger und Rückstau den Verkehrsfuß behindern.

2. Die Transportkapazität von 190 m langen doppelstöckigen Eisenbahnzügen beträgt demgegenüber ca. 22000 bis 30000 Passagiere pro Stunde und pro Richtung, je nachdem ob ein Takt von 4 resp. 3 Minuten angenommen wird.

3. Besonders kritisch sind aber die Train-Trams: Die Länge muss wegen dem Stadtverkehr auf ca. 70 m begrenzt sein. Gleichzeitig ist aber wegen den einzuhaltenden Blockabständen des Eisenbahnnetzes in den Außenbereichen nur eine Zugfolge von 3 bis 4 Minuten möglich. Dies ergibt insbesondere eine Reduktion der Leistungsfähigkeit auf den vorhandenen Eisenbahnstrecken.

4. Train-Trams sind also noch leistungsschwächer als rein innerstädtische Trambahnen! Ungeachtet dessen, sind beide einem möglichen Verkehrsstau ausgesetzt. Sie sind wohl kaum geeignet, einen nenneswerten Beitrag zu leisten, um tagtäglich mehr als 100’000 Berufspendler in die Hauptstadt zu schleusen.

5. Auch die dauernd wiederholte Forderung, der öffentliche Personennahverkehr müsste über den Boden, und die Autos darunter, hat höchstens esotherischen Wert. In der Praxis würden Autotunnels wegen den größeren Anforderungen für die Tunnelbelüftung unwirtschaftlich. Nicht umsonst wurde in den 70er Jahren beim Bau des 16 km langen Gotthard-Straßentunnels gelästert, unter Anrechnung der Betriebskosten für die nächsten 30 Jahre könnte man mit dem Geld den 57 km langen Basistunnel für die Gotthardbahn bauen. Glücklicherweise ist jetzt auch der Basistunnel für die Bahn im Bau.

6. Den öffentlichen Personen-Nahverkehr auf den Hauptachsen unterirdisch zu führen, ergibt demgegenüber einen Sinn. Hier ist er nicht dem Straßenverkehr und seinen Staus ausgesetzt. Eine leistungsfähige, flotte und attraktive Methode der Fortbewegung!

Georges Schummer, Autor „Projekt BB (Bus-Bunn)

 

26. Oktober 2006 : RTL-Radio, Mëttes Journal

(matgeschriwwen. Nëmmen déi offiziell Versioun zielt ! )

Françine Closener :

An der Stad war am spéide Muergen eng Entrevue tëschend der Gemeng an dem Transportministère. A mur gesi sech d’DP an déi Gréng, ebe fir iwwer den ëffentlechen Transport ze diskutéiren.

An dem Kader gëtt et ëmmer méi Informatiounen iwwer d’Problemer vun dem geplangten Train-Tram, d. h. méi kleng Voituren, déi d’Stad solle mat der Régioun rondrëm verbannen, z. B. mat Ettelbréck.

De Knackpunkt, Roby Sinner, léich bei der CFL.

Roby Sinner:

D’Bunn hätt ënner anerem Bedenken géintiwwer dem Train-Tram, well en esou liicht ass, datt d’Secherheetssystemer an de Schinnen net ausgeléist ginn.

Weider hätten d’CFL Krämpes, des Hybridzich, déi mat enger héiger Kadenz fuere sollen, an hiren Horairen anzebannen.

Anere Sécuritèitsproblem, wann et em de klassesche Réseau geet, den Train-Tram fiert „à vue“, also bal wéi e Bus, den normalen Zuch awer automatiséiert „à distance“. Di zwee Systemen kënnten sech also am Wee stoen.

Lo ass et awer esou, datt den Train-Tram nëmme Sënn mecht, wann d’Leit net op de klasseschen Zuch ëmklamme mussen, soss rentéiert sech de ganz héige Präis fir des speziell Voituren net méi, an et geet eben vill Zäit verluer.

Doniewt geséichen d’CFL Problemer fir d’Logistik, fir zousätzlech Zich op der Stadter Gare ze organiséiren.

A wann iwwerhaapt, da wir d’Bunn eréischt 2015 prett. Dat wir awer de politeschen „out“ fir dëse Projet, soe politesch Observateuren, an evtl. eng Relance fir en onofhängegen Tram an der Stad Lëtzebuerg.

 

27. Oktober 2005: Journal

BTB - Born to burst?

Wurde 15 Jahre lang nur Seifenblasen hinterher gelaufen?

nd.- Gestern berichtete RTL Radio Lëtzebuerg, unter Berufung auf "gut unterrichtete Quellen", bei der Eisenbahngesellschaft habe man eingesehen, das mit dem ursprünglich ersonnenen und über 15 Jahre vehement verteidigten BTB-Konzept könne wegen Unvereinbarkeit zwischen Zug- und Tramkonzept überhaupt nicht funktionieren.

15 Jahre, welche Zeitspanne um heraus zu finden, dass man letzten Endes auf dem selben Gleis nicht einen Zug mit 120 km/h und einen Tram mit zwischen 50 und 70 km/h fahren lassen kann.

15 Jahre für diese Erkenntnis, da qualifiziert man sich ja nachgerade dafür, das Heft in die Hand nehmen zu müssen und Luxemburg in die grenzenlose europäische Transportzukunft zu führen.

15 Jahre, während denen man die Bürger des Landes am Narren seil herumführte, anstatt ihnen modernes, der heutigen Zeit entsprechendes Zugmaterial zur Verfügung zu stellen.

Viel zu lang eigentlich mussten sie darauf warten, bevor endlich Transportminister Henri Grethen, nach 10 Jahren Quasi-Stillstand in der Entwicklung des nationalen Schienenverkehrs die Anschaffung ansprechender Züge in die Wege leitete und ohgne ideologische Scheuklappen eine gang- und fahrbare Lösung für die Erschließung der neuen Aktivitätszonen im Randbereich der Hauptstadt in ein konkretes Vorhaben einbrachte.

15 Jahre Irrfahrt in einem geistigen Tunnel, in den nun doch plötzlich das Licht einer umso grausameren Erkenntnis gefallen zu sein scheint.

Wer hat da wen, zum Auftakt der über mindestens 4 Sitzungen verlaufenden CFL-Tripartite, ins Messer laufen lassen?

15 Jahre futsch! Nicht zu fassen!

2. November 2005: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:

Abschied von Totgeburten: BTB und „Train-Tram“ ade!

Autor: Jean-Marie Jacoby

Nachdem schon vor einigen Wochen klar geworden war, dass die BTB-Züge die Neue Brücke zum Einsturz gebracht hätten, wenn die damaligen CSV-LSAP-Regierungen nicht nur davon geträumt, sondern sie auch in Betrieb gesetzt hätten, wurde noch rechtzeitig in der Woche vor den Totengedenkfeiern klar, dass die technischen Eigenarten des Zugverkehrs keine reibungslose Eingliederung von leichterem und langsamerem Zug-Tram-Material zulassen.

Dass es solange gedauert hat, bis sich jemand in der Eisenbahndirektion getraut hat, diese Wahrheit offen auszusprechen, hat wohl mit der Eigentümerstruktur der CFL-Aktiengesellschaft mit einem übermächtigen Luxemburger Staat und dem Verhalten von Politikern und Beamten zu tun, die sich als Befehlsgeber an Untergebene sahen, anstatt auf Zusammenarbeit mit den Fachleuten zu setzen.

Das ist übrigens kein weiterer Beweis dafür, dass der Staat als Firmeneigentümer ungeeignet ist, sondern nur ein Beweis dafür, dass dies eine Art ist, mit der kein Eigentümer mit seiner Firma umspringen darf, so er denn will, dass sie positive Ergebnisse liefert.

Jetzt also, wo es heraußen ist, dass die Zug-Tram-Garnituren zu leicht wären, um die Sicherheitssysteme an den Schienen auszulösen, und dass diese Garnituren zu langsam wären, um die Streckenteile so zu durchfahren, dass die doppelt so schnellen Züge nicht ausgebremst würden, gilt es diesen Irrweg zu begraben.

Das Gesetz für den Modul-K-Umwegtram auf den Kirchberg ist zwar gestimmt, aber zum Glück ist das hierfür bereitgestellte Geld noch nicht verschleudert. Es kann also nur eine sinnvolle wirkliche Lösung eines Pendlerzubringers in die Hauptstadt genutzt werden, und diese Alternative liegt zum Glück am Tisch – ganz ohne Mithilfe ausländischer Experten im Projekt Bus-Bunn+Tram (BB+T – siehe im Internet unter www.busbunn.net) von Dipl.-Ing. Schummer, dessen Nutzen wir von Anfang an herausgestrichen haben.

Laut der von Minister Grethen damals beim Büro Basler+Basler ( Korrektur: Ernst Basler und Partner?) bestellten Studie kostet der Bau dieser Vollzuglösung 441 Mio. € mehr als die 718 Mio. €, die einstweilen für die 18 km lange Modul-K-Schleife auf den Kirchberg genehmigt sind. Sie bietet allerdings auch viel mehr: zusätzlich von Kirchberg und Findel beinhaltet sie die Nord-Südverbindung mit dem Hauptstadttunnel Limpertsberg – Stadtzentrum – Bahnhofsviertel. Zudem macht sie Ausgaben überflüssig, die der Umwegtram erforderlich macht.

Das sind Einsparungen, die sehr wohl beachtlich sind. Der Verzicht auf 40 Hybridfahrzeuge schlägt gleich mit 150 Mio. € zu Buche. Die ebenfalls bereits bewilligten 75 Mio. € für die Verdopplung der „Bisser Bréck“ bei Pulvermühle können eingespart werden, da es ja im Tunnel unter der Stadt hindurch gleichfalls zwei zusätzliche Gleise geben wird. Statt eines Kopf-Bahnhofes bei den Foire-Hallen reicht eine Haltestelle, was ebenfalls ein paar Milliönchen einsparen wird. Ebenso wird wohl auf den Ausbau des Dommeldinger Bahnhofes verzichtet werden können, da auch dort die Umsteigefunktion zwischen Zug und Modul K entfällt: dort wird auch in Zukunft nur aussteigen, wer in die umliegenden Viertel will. Selbst im Hauptbahnhof tritt durch den Wegfall der Zug-Tram-Garnituren eine Entlastung ein, u. a. dadurch, dass Züge auf der Schleife über Kirchberg und Findel gewendet werden, anstatt im Bahnhof selbst. Eingespart werden zudem auf Dauer mit BB+T alle Bustransporte für Schüler vom Hauptbahnhof auf den Limpertsberg und zum Schulcampus „Geesseknäppchen“

Am Ende entstehen nur Zusatzkosten bei BB+T für jene Tramlinie, die über einen eigenen Gleiskörper und nicht über Zugschienen fährt, und vom Howald über Cloche d’Or zur Place de l’Etoile zum Glacis und eventuell weiter über die rote Brücke zum Kirchberg führen soll als Verbindung sowohl von Aktivitätszentren und Eisenbahnhaltepunkten in die verschiedenen Richtungen.

Es darf betont werden, dass eine solche Verbindung vom Kirchberg zur Cloche d’Or in naher Zukunft zur Verbindung von zwei EU-Standorten in der Hauptstadt wird, denn die Kommission siedelt zusätzliche Büroflächen in letzter Zeit nicht mehr auf dem Kirchberg an, sondern auf der Cloche d’Or. Es werden immer mehr EU-Arbeitsplätze dort entstehen, somit auch Verkehr zwischen den beiden Standorten, der öffentlich mit einer solchen Straßenbahnlinie sinnvoll erledigt werden kann.

Nur eine derartige Kombination von umsteigfreiem Zugang von Zentrum, Limpertsberg und Kirchberg per Zug und einer Straßenbahnlinie wie beschrieben kann ein Ergebnis liefern, das den öffentlichen Anteil am Kirchberg über jene 21% hinaufhebt, die der Kirchberg-Fonds als Ziel angibt, was zu wenig ist, um die Hauptstadt in genügend großem Ausmaß vom PKW-Verkehr zu entlasten.

Denn es darf nicht vergessen werden, dass es selbst für ein landesweites Erreichen des Ziels von 25% der motorisierten Fahrten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt werden, in der Hauptstadt 50% dieser Wege öffentlich zu erledigen sind. Dazu müssen an die 50.000 zusätzliche Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel gebracht werden, Leute also, die gezwungen sind, zu bestimmten Zeiten morgens und abends zu fahren. Und das geht bei dieser Menge im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen wirklich nur mit Doppelstockzügen in einer Volleisenbahnlösung!

Alsdann: Schluss mit Train-Tram-Pfusch, schnell her mit BB+T!

jmj

8. November 2005: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:

Vom Stellwerk ins Ministerium und nun: Augen zu und durch?

Autor: Jean-Marie Jacoby

Wir leben in spannenden Zeiten. Premier Junker versucht sich in der Churchill-Nachfolge mit einem Blut- und Tränen-Appell angesichts klammer Kassen, die er mit seinen Steuererleichterungen für Betriebe und Großverdiener zu verantworten hat.

In der Eisenbahndirektion gab es einen Anfall von „Trau dech“, was dazu führte, dass die Öffentlichkeit von der Unmöglichkeit erfuhr, mit „Train-trams“ das Luxemburger Schienennetz zu befahren, weil die Sicherheitsvorrichtungen nicht ansprächen und zudem die Hybridfahrzeuge zu langsam sind, um in der gegebenen Zeit die Blockabschnitte zu durchfahren: es wären also gefährliche Hindernisse auf der Strecke. Besonders interessant ist, dass wir nach unserem letzten Artikel zu diesem Thema aus Eisenbahnerkreisen angesprochen wurden mit der fröhlichen Mitteilung, bei der CFL sei dies schon länger bekannt und man habe sich stets gefragt, wie lange es noch dauern werde, bis dieser Unfug zu Ende sei.

Nach der geballten Ladung Wahrheit, vom Hauptbahnhof mit Heldenmut ins Land geschleudert, kam es zwar zu einer Vertagung jener Pressekonferenz, auf der die Minister Wiseler und Lux zu berichten hatten, welche Investitionsvorhaben sofort und welche mit zeitiger Verschiebung durchgezogen werden. Groß aber war die Überraschung, als erste Nachrichten aus der vorab informierten Chamberkommission sickerten, die darauf schließen ließen, dass die bekannt gewordene Faktenlage berücksichtigt würde. Vollends perfekt war unser Unverständnis, als bei der Pressekonferenz jener Mann, der einst im Stellwerk von Noertzingen seine Berufslaufbahn begann, ausgerechnet dann ins Schwärmen kam, als er davon berichtete, der Eisenbahnviadukt Pulvermühle werde verdoppelt und beim Modul K laufe alles nach Plan raschest weiter.

Die Verdoppelung dieses Eisenbahnviaduktes ist nötig, um den Kirchberg-Kreisel (mit „Train-tram“ Hauptbahnhof – Dommeldingen - Kirchberg bis Kopfbahnhof Foire-Hallen, mit Zug von dort über Findel, Irrgarten zum Hauptbahnhof) in Betrieb nehmen zu können. Das ist also eine Vorbedingung des Modul K und sie wird nicht gebraucht, wenn es den nicht gibt, denn für einen (sowieso nicht mehr vorrangig geplanten) zweigleisigen Ausbau der Strecke nach Wasserbillig ist es keine unabdingbare Notwendigkeit.

Zum zweiten ist ein planmäßiges Durchziehen der Bauvorhaben fürs Modul K wohl der ärgstmögliche Schildbürgerstreich, wenn es unter Respektierung der Sicherheitsnormen unmöglich ist, mit „Train-Trams“ über die normale Eisenbahnstrecken zu fahren. Denn zu was soll dann die unterirdische 6%-Serpentinensteigung Dommeldingen – Schoettermarial Kirchberg? Wird anschließend die Luxemburger Armee dazu verdonnert, Licht in Säcke zu fangen und es dort hineinzutragen, wie es weiland in Schilda, als auf Fenster beim Hausbau vergessen worden war? Denn was soll ein Zug bei den Foire-Hallen, wo es für ihn oberirdisch unweigerlich Schluss ist, wenn es den anschließenden Train-tram-Betrieb nicht gibt? Das wäre so, als ob Astronauten zum Mond geschickt würden, ohne dass vorhergeplant wäre, wie sie von dort wieder zur Erde zurückkommen!

Es darf an der geistigen Verfassung derjenigen, die in Regierung und Ministerien verantwortlich sind, gezweifelt werden, wenn sie einerseits verkünden, der Staat verfüge über weniger Geld, andererseits aber Investitionsvorhaben ungerührt durchziehen wollen, die auf Voraussetzungen gründen, die nicht bestehen: nämlich der Möglichkeit, den „Train-tram“ problem- und nahtlos zwischen Volleisenbahnzügen fahren zu lassen, einmal völlig ungeachtet des damit verbundenen Komfortverlustes für jene Passagiere, die das Pech haben, nicht in einem ordentlichen Zug zu sitzen, obwohl Komfort doch eine der wesentlichen Vorbedingungen ist, sollen tatsächlich mehr Leute dazu bewegt werden, ihre Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen.

Es muss daher nun in aller Deutlichkeit gefragt werden, wer die Fragen des schienengebundenen Verkehrs in und um die Stadt Luxemburg in jener Arbeitsgruppe von Ministerien und Gemeinde klären soll. Das werden doch hoffentlich nicht wieder die gleichen „Experten“ sein, die schon mit Luxtraffic, BTB, Null Plus und Modul K eine Art „Train-tram“ nach der anderen propagiert haben, von dem die CFL jetzt festgestellt hat, dass er nicht funktionieren kann, nachdem statische Berechnungen kurz davor ergeben haben, dass die Neue Brücke keinen BTB aushält.

Es ist höchste Eisenbahn, dass Minister Lux sich zu jenem für September öffentlich angekündigten Gespräch mit Dipl.-Ing. Georges Schummer aufrafft, das bislang noch immer nicht stattfand. Und der ehemalige Stellwerker täte besser daran, diesen Experten, der in der Lage ist eine Sache komplett durchzudenken, im Gegensatz zu den bisher beigezogenen Ausländern, in besagte Arbeitsgruppe beizuziehen. Der Wunsch, dass es dazu kommt, stünde auch Bürgermeister Helminger gut an, hat er doch immer wieder gesagt, zunächst privat und dann als Wahlkämpfer, angesichts der Probleme mit der Neuen Brücke sei ihm der Teil des Schummer-Vorschlags mit einem Zugtunnel Hauptbahnhof – Oberstadt – Limpertsberg – Dommeldingen sehr sympathisch und er solle in den zukünftigen Überlegungen berücksichtigt werden.

Da hätten wir zumindest die Chance, dass etwas Vernünftiges herauskommt, bevor Millionen für einen Unfug verpulvert werden, von dem bekannt ist, dass es nicht funktionieren kann!

Jmj

15. November 2005: Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Eine kleine Korrektur, aber:

"Train-tram" ist und bleibt schlecht fürs Eisenbahnnetz


Auf unseren letzten Artikel haben wir einiges Lob aus Eisenbahnerkreisen bekommen, aber auch die Bitte, etwas zu korrigieren, was wir hiermit gerne tun wollen, da es der Sachlichkeit der ganzen Debatte dient.

Wir hatten geschrieben, die »Train-tram«-Garnituren seien zu langsam, um in der gegebenen Zeit die einzelnen Blöcke zu durchfahren. Nun sind diese Garnituren wirklich 20-40 km langsamer als die Volleisenbahnzüge, aber das ist nicht das ausschlaggebende Problem.

Für den Stadtverkehr dürfen diese Garnituren nicht länger als 70 Meter sein – das sind dann exakt die 3 Busse, die Frau Polfer aneinanderkoppeln ließ seinerzeit. Solche Garnituren – übrigens unabhängig davon, ob es reine Straßenbahnen oder schwerere »Train-trams« sind – können dort auf Sicht im 60-Sekundentakt verkehren.

Das Problem, daß die heutigen Sicherheitseinrichtungen auf die leichteren »Train-trams« nicht anspricht, besteht weiter. Angesichts des vorher Gesagten macht es – Ex-Eisenbahner Lux möge unsere Beharrlichkeit verstehen – keinen Sinn, bis 2018 ganze 1,5 Mrd. € zu verpulvern (also über 60 Mrd alter Inflationsfranken), damit ab dann die leichteren Garnituren mit der niedrigen Transportkapazität doch erkannt werden. Damit sind »Train-trams« im Eisenbahnnetz dann zwar kein Sicherheitsrisiko mehr, aber Lux kann sich dann rühmen, viel Geld dafür ausgegeben zu haben, um mit Erfolg die Kapazität des öffentlichen Personennahverkehrs herabzusetzen. Ein Erfolg auf den die heutigen und künftigen zahlreicheren Nutzer gut und gerne verzichten!

Erschreckend ist, daß der Transportminister weiterhin keine Anstalten zeigt, sein Versprechen für einen Termin mit Dipl.-Ing. Schummer einzulösen und nun gar darum bittet, eine Kommission, deren Zusammensetzung der Öffentlichkeit nicht bekannt ist, bis Jahresende im Geheimen über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs im Land entscheiden zu lassen.

jmj

 

15. November 2005: Lëtzebuerger Journal

16. November 2005: Tageblatt

Enn vum Train-Tram! Mee wat elo?

(lëtzebuergesch Versioun)

prière de consulter www.rer.lu, rubrique "RER MEDIA"

 

16. November 2005: Luxemburger Wort

Ende des Train-Tram! Was nun?

(deutschsprachige Version - hier im vollen Wortlaut)

Nun ist es also heraus: Was Insider schon seit Monaten wussten, ist jetzt öffentlich: Die CFL kommt technisch nicht klar mit dem Train-Tram, dem Lieblingskind der Train-Tram-Verfechter, einiger Politiker, dem Transportministerium und den interministeriellen Arbeitskreisen für den öffentlichen Transport. Es stellen sich Probleme für die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit. Bekanntlich sollte der Train-Tram im ländlichen Bereich das vorhandene Eisenbahnnetz benutzten, im Stadtbereich aber als Straßenbahn fahren.

Um die Problemstellung nur auf das klassische Eisenbahnnetz einzugrenzen: Ein Train-Tram, der wegen dem Straßenbahnbetrieb im Stadtbereich auf Sicht fährt, darf höchstens 60 bis 70 Meter lang sein. Diese kurzen Zugeinheiten können aber auf dem klassischen Eisenbahnnetz wegen dem Blocksystem und der Signaltechnik auch nur mit 3-4 Minuten Zugabstand fahren. Natürlich bedeutet dies für die CFL eine enorme Einbusse an Transportkapazität, beispielsweise gegenüber 190 Meter langen doppelstöckigen klassischen Eisenbahnzügen. Wir vergessen allzu leicht, dass die klassische Eisenbahn das Rückgrat des öffentlichen Personentransportes in Stadt, Land und Region sein soll, und nicht für ein Train-Tram-System verringerter Leistungsfähigkeit verschenkt werden darf.

Man mag nun annehmen, dass diese Erkenntnisse endgültig die Brauchbarkeit des Train-Tram im Raum Luxemburg widerlegen, eine These die ich nun schon seit mehr als 6 Jahren vertrete, allen Geheimhaltungsversuchen und Ablenkungsmanövern zum Trotz. Zumindest werden wir doch wohl den Spruch nicht mehr hören müssen, es wäre genug studiert worden und jetzt müsse endlich gebaut werden.

Doch was sollen wir davon halten, wenn man jetzt verkündet, auf der geplanten neuen Eisenbahnstrecke zwischen Luxemburg und Esch könnten sowohl klassische Züge, als auch Train-Tram-Material verkehren?

In der Hauptstadt spricht man nicht mehr vom Train-Tram, sondern von „leichtem Tram-Material“. Soll damit angedeutet werden, dieses sei für die „Neue Brücke“ unproblematisch?

Persönlich war ich nie gegen eine rein innerstädtische Straßenbahn, losgelöst vom Eisenbahnbetrieb. Diese darf man jedoch nicht auf den Hauptachsen der Eisenbahn einsetzen, sondern dort, wo sie das Verkehrsaufkommen auch bewältigen kann. So hatte ich z. B. eine Trambahn vorgeschlagen, vom Kirchberg über Glacis (Umsteigemöglichkeit zur Nord-Süd Linie gemäß BB-Projekt) – Place de l’Etoile – Hollerich (Umsteigemöglichkeit zur BB Ost-West Linie) – Gasperich – Cloche d’Or und evtl. zur geplanten Eisenbahnhaltestelle Howald auf der Nord-Süd-Linie. Diese Tramlinie würde alle Eisenbahnlinien fast im rechten Winkel kreuzen und so mit kurzen Wegen der Flächenverteilung dienen, im Zusammenwirken mit den städtischen Bussen.

Glaubt man wirklich, man könnte die aus Metz und Thionville anrollenden Doppelstockzüge am Hauptbahnhof Luxemburg in „leichte“ Tram-Einheiten umladen, die dann spätestens in der jetzt schon überfüllten Avenue de la Liberté im Stau stehen würden ?

Es wäre sicherlich schade, wenn man die Gelegenheit verpassen würde, mittels Eisenbahntunnels die Stadtteile Zentrum und Limpertsberg mit hoher Dichte an Bevölkerung, Arbeitsplätzen, Kommerz-Betrieben und Schulen direkt an die regionale Nord-Süd Achse anzuschließen. Das wäre insbesondere wünschenswert im Sinne des IVL und im Hinblick auf das für Luxemburg spezifische, überdimensionale Pendlerproblem. Dieses bedarf einer dringenden Lösung, ansonsten eine Verkehrsberuhigung in den Stadtvierteln unmöglich ist.

Georges Schummer

Autor: „Projekt BB (Bus-Bunn)

 

18. November 2005: Tageblatt:

25. November 2005: Wort

Kënnt den Tram elo oder net?

Leserbrief von René Birgen, Sekretär der TRAM asbl.

(…) Wie soll es denn nun weitergehen nach den vermeintlichen Aussagen des ominösen CFL-Dokumentes? Ist die Rückkehr der Straßen- oder Stadtbahn in Luxemburg zum zweiten Mal gescheitert, diesmal aus technischen Gründen? Auch wenn sich Fragen aufdrängen (…), so scheint es doch zu früh, um in Pessimismus zu versinken. In der ersten Studie über die Rückkehr der Tram nach Luxemburg, welche Professor Knofflacher im Februar 1992 im Stadttheater vorstellte, war die Stadtbahn mit Übergang auf die CFL nur eine mögliche Variante; das Grundnetz wurde von einer reinen innerstädtischen Straßenbahn gebildet.

(…) Der gleiche Fehler wie 1998/1999 sollte diesmal nicht begangen werden; anstatt nach Gründen zu suchen, warum der Train-Tram in Luxemburg unmöglich ist, sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, wie man wo mit der Planung und dem Bau beginnen kann. Man kann sicherlich über Trassenführungen diskutieren, aber keine Diskussion gibt es über die Tatsache, dass die Straßenbahn kommen muss, wenn das gewünschte Ziel von einem Modal Split von 25 zu 75 im öffentlichen Transport erreicht werden soll.

René Birgen, Sekretär der Tram asbl.

 

18. November 2005: Voxx

Die Tram ist tot, es lebe die Tram

 

18. November 2005: Lëtzebuerger Land:

Transport: Aus der Traum?

Autor: PF

s. www.rer.lu, Rubrik "RER-Media"

 

18 novembre 2005: La Voix du Luxembourg

24 novembre 2005: Le Jeudi

Fin du Train-Tram! Quoi alors?

lettre à la rédaction de Georges Schummer

(version française)

Enfin, ce que les initiés savaient depuis des mois, est officiel maintenant:

La société nationale du chemin de fer CFL ne voit pas comment intégrer le train-tram dans son réseau du chemin de fer classique. Les deux systèmes d’exploitation ne sont pas compatibles, ni sur le plan de la sécurité ni celui de la capacité de transport.

Or le train-tram était l’enfant chéri de quelques politiciens, du Ministère des Transports, des groupes de travail interministériels du domaine « transports publics » et d’autres groupes qui ont défendu corps et âme ce concept pendant la dernière douzaine d’années.

Pour rappel : L’étude « Luxtraffic » a été présentée en 1994. Elle se prononçait en faveur d’un système train-tram, selon le modèle dit « de Karlsruhe ». Mais personne ne se demandait si les données de départ étaient les mêmes au Luxembourg qu’à Karlsruhe. La prochaine étape était le « BTB », qui outre trois antennes en impasse, se résumait à une seule ligne de train-tram parcourant le centre de la capitale. Enfin le « Null Plus », rebaptisé un an plus tard « module K », était un train-tram contournant la ville par le Findel et le Kirchberg. Tous ces projets avaient ce principe en commun: un train-tram hybride emprunterait le réseau existant du chemin de fer dans la grande région, mais il circulerait comme tram à travers ou autour de la Ville de Luxembourg. En fait, on ne se rendait pas compte qu’on était en train d’étrangler le système performant du chemin de fer.

En dehors du problème de sécurité, le problème se pose pour la capacité de transport sur le réseau ferroviaire classique existant: La longueur des trains-trams, qui en ville doivent circuler à vue comme tramways  dans le trafic routier, ne peut pas dépasser 60 à 70 m. Sur le réseau classique du chemin de fer, ces mêmes trains-trams ne peuvent circuler qu’à une cadence de 3 à 4 minutes, due aux blocs de sécurité et à la signalisation. Pour les CFL, ceci représente une énorme perte en capacité de transport: les trains de chemin de fer classiques peuvent avoir 190 m de longueur et comporter deux étages.

Nous oublions souvent que le réseau du chemin de fer devrait constituer l’épine dorsale des transports collectifs dans la capitale, le pays et la grande région, grâce à sa grande performance et sa rapidité. En y implantant un système de train-tram à performance très réduite, gênant les trains classiques performants, la capacité du réseau lui-même en serait réduite.

On devrait donc admettre que les nouvelles révélations des CFL réfuteraient définitivement l’aptitude du train-tram à résoudre les problèmes sur le territoire luxembourgeois. Espérons du moins, que l’on arrête de nous dire qu’il faudrait finir de faire des études et enfin mettre les projets en chantier .

Mais pourquoi continue-t-on à proclamer que des trains classiques et des trains-trams (!) pourraient emprunter la ligne future du chemin de fer entre Luxembourg et Esch-sur-Alzette?

Dans la capitale, on ne parle plus de trains-trams, mais de matériel de tram « léger ». Veut-on insinuer, que ce matériel ne présente pas de problèmes pour le « Pont Adolphe »?

Personnellement, je ne me suis jamais prononcé contre un tram purement urbain, qui n’emprunterait pas les rails du chemin de fer. Il ne devrait pas non plus doubler les axes principaux du chemin de fer, mais il devrait assumer le trafic et satisfaire à la demande là où il en est capable, en complément aux lignes du chemin de fer. Ainsi, dans une de mes propositions « BB (Bus-Bunn) », j’avais envisagé un tram allant du Kirchberg via le Glacis - Place de l’Etoile – Hollerich – Gasperich à la Cloche d’Or, avec prolongement éventuel jusqu’à la nouvelle halte du chemin de fer à Howald. Cette ligne de tramway croiserait à divers endroits et pratiquement à angle droit toutes les lignes du chemin de fer. De cette façon, elle assurerait, tout comme les lignes des autobus municipaux, la répartition en surface entre les axes principaux des lignes de chemin de fer et les différents quartiers de la ville.

Avec une ligne de tramway sur l’axe central de la ville par contre, comment veut-on nous persuader qu’à la Gare Centrale du Luxembourg, on serait à même de transborder sur des trams « légers » les passagers venant de Metz et de Thionville par trains à deux étages ? Ces trams seraient d’ailleurs immobilisés dans les embouteillages de l’Avenue de la Liberté déjà saturée de nos jours.

Il n’y a qu’une solution : Ne ratons pas l’occasion de raccorder directement au rail de la ligne nord-sud, les quartiers Centre et Limpertsberg, quartiers à haute densité en habitants, places de travail, commerces et écoles, cela moyennant des tunnels ferroviaires, comme prévu dans le projet BB (Bus-Bunn).

Ce raccordement serait bien utile dans l’esprit de l’IVL. Il répondrait au grand défi posé par les navetteurs professionnels. Tant que ce problème n’est pas résolu, il sera impossible d’apaiser la circulation dans les différents quartiers de la ville.

Georges Schummer

Auteur du projet BB (Bus-Bunn)“

 

20. November 2005, Tageblatt:

Halbwahrheiten sind auch Unwahrheiten
Leserbrief von Adophe Faber, Ingenieur

(…)
Wäre es nicht an der Zeit, dass über eine für Höchstgeschwindigkeit taugliche Neubaustrecke zwischen Luxemburg und der Gare de Lorraine nachgedacht würde ? Dieser Anschluss müßte sowohl für die Züge nach Paris als auch nach Süd-Deutschland ausgelegt sein. In Luxemburg selbst müßte der Findel Endbahnhof sein, um die Synergien mit dem Flugzeug voll auszuschöpfen. Hierüber müßten die Abgeordneten entscheiden, anstatt dass mit einem in einer „Nacht- und Nebelaktion“ eingebrachten IVL-Plan eine „Katze im Sack“ abgesegnet wurde. Hier wäre unser Geld sicherlich zukunftsträchtiger angewandt, als es in ein totgeborenes Bahnhybrid zu investieren !
Adolphe FABER, Ingénieur

22. November 2005, Luxemburger Wort :

Geschäftsverband der Hauptstadt stellt neue RER-Broschüre vor

Beste Lösung für hauptstädtische Verkehrsprobleme?

Projekt von Ingenieur Schummer findet Unterstützung

Der Geschäftsverband der Stadt Luxemburg stellt eine neue Broschüre des „Réseau Express Régional“ vor.

Das RER-Projekt gründet hauptsächlich auf den Ideen von Ingenieur Georges Schummer. Der Präsident des Geschäftsverbandes, Jean-Claude Backes, begrüßt das RER-Projekt und sieht darin die beste Lösung für die hauptstädtischen Verkehrsprobleme.

Er unterstreicht, dass die hauptsächlich unterirdische Streckenführung nicht viel Platz beanspruche und ein einfaches Erreichen der Geschäftszentren in der Oberstadt und im Bahnhofsviertel ermögliche.

13. Dezember 2005, Luxemburger Wort

Mouvement Ecologique kritisiert Verkehrsplanung der Regierung

Mangelnde Transparenz, falsche Prioritäten

Umweltorganisation lehnt Bahntrasse Hauptbahnhof - Dommeldingen - Kirchberg - Findel ab

s. www.rer.lu, Rubrik "RER-Media"

 

13. Dezember 2005: Zeitung vum lëtzebuerger Vollek :

Hinter verschlossenen Türen mitspielen? Kyoto-Blindheit der Verkehrspolitik angeprangert

von Jean-Marie Jacoby

s. www.rer.lu, Rubrik "RER-Media"

21. Dezember 2005: Luxemburger Wort

Die Optimisten geben nie auf ... Betrifft: Analyse und Meinung vom 25.11.2005 - "Kënnt den Tram elo oder net?"

Wenn Sie mich fragen, Herr R. Birgen, so sage ich Ihnen, dass er nicht kommt. Zumindest wird kein Tram vom Bahnhof zum Stadtzentrum und weiter zum Kirchberg fahren, weil so ein Projekt unsinnig ist und unnütz dazu. Und Ihr ewiges Vergleichen mit Städten wie Karlsruhe oder Straßburg ist realitätsfremd, weil Luxemburg sich einfach nicht mit solchen Städten vergleichen kann. Die Platzverhältnisse für ein Schienenfahrzeug sind nämlich grundverschieden. Wenn Sie Luxemburg schon in einen internationalen Kontext setzen wollen, dann muss man die Städte in Betracht ziehen, welche in etwa unseren Gegebenheiten entsprechen. Wie z. B. Malta mit Valetta, also auch eine enge Festungsstadt wie Luxemburg, mit ähnlicher Einwohnerzahl. Und da werden Sie enttäuscht sein: Auf ganz Malta gibt es nämlich kein Schienenfahrzeug, nur Taxis und ein gut funktionierendes Busnetz.

Und damit wären wir denn auch schon bei unserem hauptstädtischen Busbetrieb. Als regelmäßiger (wenn auch nicht ausschließlicher) Benutzer muss ich sagen, funktioniert dieser optimal. Morgens zur "Rush-hour" fahren unzählige Busse mehrerer Linien vom Bahnhof ins Zentrum und weiter in alle Richtungen, und spätestens alle 20 Minuten bekommt man eine Verbindung in jedes beliebige Stadtviertel. Was hier noch ein zusätzlicher Tram auf einer einzelnen Stadtlinie bewirken soll, ist mir schleierhaft. Sowieso könnte das morgens bei der CFL eingesetzte schwere Transportmaterial nicht durch die Stadt fahren, d. h. die Reisenden müssten auch mit Tram noch zum großen Teil am Bahnhof umsteigen. Durch die Tram würden der städtische Busverkehr und der Autoverkehr empfindlich gestört, denn in den engen Kurven müsste der Tram fast die gesamte Straßenbreite überlassen werden.

In Zeiten knapper Kassen kann es kein neues 500 Millionen Euro teures Transportprojekt mehr geben, auch wenn kein Minister oder Bürgermeister das offen zugeben wird. Doch die ins Auge gefasste Schienenanbindung vom Kirchberg (über den Flughafen) und danach weiter über die rote Brücke zum Geesseknäppchen und zurück zum Bahnhof würde schon Sinn machen. Auf einer solchen Strecke hätte die tram genügend Platz und Kundschaft, um solch wichtige Punkte in kurzen Abständen miteinander zu verbinden. Aber von einem nostalgischen Trambähnchen durch die Stadtmitte sollte man sich endlich und für immer verabschieden!

René Kirsch, Luxemburg

30. Dezember 2005: Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Trennung von Wohn- und Arbeitsort führt zu Verkehr

Wer stoppt die Gier der Hauptstadtpolitiker

Von Jean-Marie Jacoby

(Vorbemerkung :Der Artikel von Jean-Marie Jacoby ist im Folgenden stark gekürzt wiedergegeben. Nur die Passagen, die den öffentlichen Transport in der Stadt Luxemburg betreffen, sind übernommen, nicht dagegen die Textteile über die Notwendigkeit der Dezentralisierung der Arbeitsplätze, welche sich naturgemäß stark das Verkehrsaufkommen auswirkt. g. s.)

(…)

Wesentlich stärker als die Wohnbevölkerung (..der Hauptstadt...) stieg die Zahl der Lohnabhängigen: sie erreichte 122.157 Leute im Juni 2002 (letzte bei Statec verfügbare Zahl), und es hat seither alles andere als einen Rückgang gegeben.

Das macht aus der Hauptstadt ein Ort, an dem sich untertags an einem normalen Arbeitstag mehr als doppelt so viele Leute aufhalten als am Abend. Das führt zu Verkehr: die Leute, die nicht in der Hauptstadt wohnen, müssen morgens zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, und abends wieder zurück an ihren Wohnort, und zwar in mehr als gemächlichem Tempo (Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 25 und 40 km/h) wegen der überfüllten Straßen, die an der Belastungsgrenze angelangt sind.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Hier gibt es ansteigende Fahrgastzahlen (von 2003 auf 2004 beim AVL +3,9%, beim RGTR +10,5% und bei der Ankunft am Bahnhof Luxemburg +2,9%), aber das Hauptproblem bleibt wohl, daß die Bahn ihre Rückgratfunktion nur beschränkt ausübt, weil sie die Menschen nicht dorthin bringt, wo die meisten arbeiten: Zentrum, Limpertsberg, Kirchberg und Industriezonen werden nicht bedient.

Zwar hat der Luxemburger Dipl. Ing. Georges Schummer ein Konzept vorgelegt, das dieses Problem löst, doch es wird wegen der Tunnelführung wahlweise abgelehnt, ignoriert oder lächerlich gemacht, obwohl es überall einen Volleisenbahnanschluß ermöglicht, obendrein noch mit einem Tunnel, der absolut weniger lang ist als das, was für den Umwegtram auf den Kirchberg gebaut werden müßte. Allein letzteres zeigt, wie absurd die unverantwortliche Nichtberücksichtigung dieses Projekts durch die politisch Verantwortlichen ist!

(…)

. jmj

 

12 Januar 2006: Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Gl äser auf's neue Jahr im »Haus vun der Natur «:

Betonung auf Zusammenarbeit

Von Jean-Marie Jacoby

(...)

Als Transportminister wollte uns Lux nicht erklären, warum er Dipl.-Ing. Schummer entgegen seiner Versprechen noch nicht empfangen hat: das könne ja immer noch geschehen. Immerhin verriet er uns, daß die Arbeitsgruppe, die da unter Ausschluß der Öffentlichkeit zum Thema werkelt, auch die beiden Schummer-Konzepte, einerseits das zuerst veröffentlichte nur mit dem Zug unter der Hauptstadt hindurch, andererseits jenes ergänzt um eine Tramverbindung, mit in die Überlegungen einbezieht. Insgesamt würde es da um 8 Varianten gehen. Bedauerlich nur, daß das die erste konkrete Meldung ist, die aus der Arbeitsgruppe bekannt wird, wobei über den Inhalt der 6 anderen Varianten nur gerätselt werden kann. Fix aber ist, daß es bislang Dipl.-Ing. Schummer nicht bekannt war, daß seine Vorschläge ebenfalls näher betrachtet werden, was zumindest sonderbar ist.

(...)

 

18. Januar 2006: Telecran Nr. 4/2006

Von BTB zur Light-Tram?

Ende Februar will eine Arbeitsgruppe ihre Schlussfolgerungen vorstellen.

Von Britta Schlüter

Über ein Jahrzehnt ist es her, dass mit der Luxtraffic-Studie die verschiedenen Möglichkeiten eines schienengebundenen öffentlichen Transports in Luxemburg untersucht wurden. In den 90er-Jahren erregte das Projekt „BTB“ (Bus-Tram-Bunn) die Gemüter. Eine Hybridbahn, auf Zug- und Tramschienen einsetzbar, sollte aus den einzelnen Landesregionen durchs Herz der Hauptstadt fahren – via Hauptbahnhof, Pont Adophe und Aldringen. So sollte BTB den explodierenden Pendlerverkehr in den Griff bekommen. Im Wahljahr 1999 scheiterte das Projekt unter Verkehrsministerin Mady Delvaux-Stehres (LSAP) am Widerstand der DP und der hauptstädtischen Geschäftsleute, die im Falle einer Trambaustelle finanzielle Einbußen fürchteten.

Beschlossene Sache ist heute eine Schienenverbindung von der Nordstrecke via Dommeldingen bis zu den Messehallen auf Kirchberg. Auf dieser Strecke soll ein „Train-Tram“ fahren, also ein Hybridfahrzeug. Die geplante Trasse macht einen langen Tunnel erforderlich und wird wegen einer komplizierten Steigung aufwändig. Dieses Projekt wurde noch unter Transportminister Henri Grethen (DP) vom Parlament gutgeheißen. Ebenfalls beschlossen ist eine Schienenverbindung mit klassischen Zügen vom Hauptbahnhof via Irrgärtchen und Findel nach Kirchberg. Diese Verbindung soll in einer zweiten Bauphase verwirklicht werden.

Im September 2005 haben der neue Transportminister Lucien Lux (LSAP) und Stadtbürgermeister Paul Helminger (DP) eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Laut Frank Reimen, Erster Regierungsrat im Transportministerium, werden darin alle sieben bisherigen Tram-Varianten, auch das unterirdische Tramprojekt des Ingenieurs Georges Schummer, noch einmal gesichtet. Die AG untersucht demnach, wo und mit was für Fahrzeugen (Tram, Zug oder Hybrid) ein Schienenfahrzeug Sinn machen würde. Zudem soll die Idee einer so genannten „leichten“ innerstädtischen Tram geprüft werden, weil sich die neue Führung der Hauptstadt nicht mehr grundsätzlich dagegen sperrt. „Die politische „Route barrée“ durch die Hauptstadt gibt es nicht mehr“, so Reimen.

Die AG tagt zum letzten Mal am 21. Februar. Danach will sie Ihre Schlussfolgerungen der Öffentlichkeit vorstellen. Würde die „leichte“ City-Tram Wirklichkeit, könnte das Projekt Dommeldingen - Kirchberg überflüssig werden. Denn es wäre einfacher, eine Tram via Hauptbahnhof, Aldringen und rote Brücke bis zu den Messehallen zu schicken als via Dommeldingen.

Für Erstaunen sorgte im Oktober eine Studie der CFL, laut der ein Hybrid-Schienenfahrzeug aus technischen Gründen vorläufig nicht möglich ist. Eine städtische Bahn könnte bei Verspätungen den Fahrplan der internationalen Züge stören, hieß es. Außerdem müsse der Hybrid das gleiche Sicherheitssystem wie klassische Züge besitzen, und dies sei technisch nicht machbar vor 2017.

 

 

24. Januar 2006: Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Zum Autofestival: Veränderungen im Umfeld des Automobils

von Jean-Marie Jacoby

Die Eröffnungsveranstaltung zum Autofestival bot neben Zahlen überraschend viele politische Aussagen – und das waren nicht nur jene von Lucien Lux.

(...)

Es sei auch für die Wirtschaft nicht gut, wenn im Stau Tag für Tag zehntausende Arbeitsstunden flöten gehen, so Lux, weswegen der öffentliche Transport prioritär privilegiert werde, damit er eine bessere Attrakativität erreicht. Zwischen Staat und Stadt Luxemburg müsse es bis zu den großen Ferien einen Konsens geben, wo die Tram fahren werde! Es müsse einen intelligenten Mix aus Auto, Tram, Zug, Bus und Fahrrad geben.

Gut so, aber: ein Tram kann beste Dienste dort in und um die Hauptstadt herum leisten, wo Busse an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Sie wird aber nicht die Lösung sein können, um über Hunderttausend Pendler an ihren Arbeitsplatz und wieder nach Hause zu bringen. Das geht nur mit Doppelstockzügen, wie es das Projekt von Dipl.-Ing. Schummer mit einer Bahnlinie unter der Stadt hindurch möglich macht. Wer dieses daher als »alternatives Tramkonzept« bezeichnet, (...), zeigt, daß er gar nichts verstanden hat. (... Der Autor möge es mir nachsehen, dass ich seine personenbezogenen Aussagen nicht mit abdrucke. g. s.)

(...)

 

25. 1. 2006 : Télécran Nr 5/2006

« Tram bringt nichts Positives »

Leserzuschrift von Paul Reeff, President der USILL

s. www.rer.lu Rubrik "RER-Media"

 

26.1.2006 Luxemburger Wort – Landeschronik

Geplante Schienenverbindung vor dem Aus

Kein Zug von Dommeldingen nach Kirchberg?

Gesetz aus dem Jahr 2003 könnte teilweise in Frage gestellt werden

Autor: raz

Übersichtsskizze Projekt „Modul K“. Bilduntertitel: „ Die vorgesehene Train-Tram-Anbindung nach Dommeldingen wird möglicherweise nicht gebaut“

Vortext in Fettdruck:

Die von der Abgeordnetenkammer am 11. November 2003 beschlossene Schienenanbindung zwischen Dommeldingen und Kirchberg (Modul K von „mobilitéit.lu“) ist laut Paul Helminger unwahrscheinlich geworden. Mit den dabei eingesparten Millionen könnte der Bau von Bahnhöfen am Rande der Hauptstadt – in Cessingen und Howald – schneller vorangetrieben werden, so der Bürgermeister bei der Vorstellung des blau-grünen Koalitionsabkommens in Bonneweg (…)

Text:

Um den Berufsverkehr zu bewältigen, muss laut Helminger auf klassische Züge statt auf einen Train-Tram gesetzt werden. Die entsprechende Arbeitsgruppe zwischen Staat, Hauptstadt und CFL soll bekanntlich am 23. Februar ihre Schlussfolgerungen vorlegen.

Transportminister Lucien Lux gab sich gestern auf unsere Nachfrage hin diplomatisch: „Wenn Herr Helminger das sagt…“ Der Transportminister halte sich an den Beschluss der Abgeordnetenkammer, der die Strecke vorsieht. Lux wies aber daruf hin, dass er und Helminger darauf gehalten hätten, die Arbeitsgruppe einzusetzen, um „ein reines Gewissen“ zu haben: „Die Arbeitsgruppe soll ohne Tabus und Vorgaben die beste Lösung suchen. Wenn sie eine bessere Lösung findet, könnte ein Teil des Modul K ins Rutschen kommen“, so Lucien Lux.

Gemeint ist damit die Schienenverbindung von der Nordstrecke über Dommeldingen hinauf zum Kirchberg. Lucien Lux gibt zu bedenken, dass ein Train-Tram eine sehr kostspielige Angelegenheit sei und die CFL erklärt hatte, das Sicherheitssystem ECTS könne vor 2017 nicht auf den Train-Tram angewandt werden. Lux weist darauf hin, dass das Modul K eine Notlösung gegenüber einem direkten Anschluss vom Bahnhof durch die „Nei Avenue“ und die Oberstadt über die Rote Brücke zum Kirchberg gewesen sei.

Mit Sicherheit nicht in Frage gestellt werden laut Lux aber die beiden anderen Bestandteile von Modul K: Die Schleife mit klassischem Zugmaterial vom Hauptbahnhof über den Findel (wo sich der unterirdische Bahnhof bereits im Bau befindet) zur Luxexpo sowie der Verlauf über den ganzen Kirchberg von der Europäischen Investitionsbank zum Auchan. (raz)

 


1. 2. 2006 Luxemburger Wort

10. 2. 2006 Journal

Gousseler Tunnel

Lieserbréif vum "nimiStau"

Endlech emol eng gutt Nouvelle fir d'Lekt aus dem Eislék, déi d'Nordstrooss benotze, fir an d'Stad ze foren. Ufank 2007 geet de Gousseler Tunnel op, an et kënnt een iwwert den neie Viadukt bis op Luerenzweiler.

Ob et dann duerch den Uelzechtdall méi séier geet wéi iwwer Koplescht an de Bridel, musse mer ower emol gesinn. Op alle Fäll krëtt een zu Luerenzweiler eng flott Geleeënheet, den Zuch ze huele fir an d'Stad.

Ee vun de Prinzipien (Strategieansatz) vum mobilitéit.lu-Konzept ass jo, den Automobilisten esou fréi wi méiglech ze erlaben, op den ëffentlechen Transport ëmzeklamme fir an den Zentrum. Dofir sënn ëm d'Stad erëm zwou Ceinture virgesi mat P+R-Plazen iwwerall do, wou grouss Stroossen an d'Eisebunn sech begéinen.

Dat ass zu Luerenzweiler de Fall, d'Gare ganz nobäi, an et ass nëmmen ze hoffen, dat de P+R grouss genuch geréit a vum Autobunnskräiz liicht ze erreechen ass. Déi schéi Prinzipien gëlle sécher och fir den Norden.

nimiStau

 

1. 2. 2006 Télécran Nr.6/2006

"Billiges Abwehrmanöver?"

Autor: georges schummer - Originaltext.

Die im Télécran wiedergegene verkürzte Version ist nachzulesen unter www.rer.lu, Rubrik "RER-Media"

(...)

Natürlich bin ich erfreut zu lesen, dass die vom Transportminister und dem Stadtbürgermeister eingesetzte Arbeitsgruppe unter anderen Projekten auch meine Vorschläge einer vom Straßenverkehr unabhängigen Eisenbahnlösung im Bereich der Stadt Luxemburg untersuchen soll.

Eine kleine Korrektur zu Ihrer Aussage, „…auch das unterirdische Tramprojekt des Ingenieurs Georges Schummer…“ sollte noch einmal gesichtet werden.

Anscheinend soll es sich bei der Mitteilung des Transportministers anlässlich der Pressekonferenz vom 11. 1. 2006 um zwei meiner Vorschläge handeln:

1. Projekt BB (Bus-Bunn) laut meiner Broschüre, welche die vom Straßenverkehr unabhängige Eisenbahnverbindungen Hauptbahnhof – Stadtzentrum – Limpertsberg – Dommeldange, sowie Dommeldange (resp. Limpertsberg) – Kirchberg –

Aérogare – Findel – Kalchesbrück – Irrgarten mit Anschluss an die Wasserbilliger Strecke vorsieht. Unter Bahnhofsviertel, Stadtzentrum, Limpertsberg und Kirchberg verlaufen diese Strecken im Eisenbahntunnel. Hybrid-Fahrzeuge werden nicht benötigt, die klassische Eisenbahn bringt eine vielfach höhere Transportkapazität und Schnelligkeit als Train-Tram-Linien. Insbesondere der in der Stadt Luxemburg vorherrschende Pendlerverkehr setzt eine große Leistungsfähigkeit voraus.

2. Projekt BB (Bus-Bunn) laut Kapitel 11 o. g. Broschüre: „Klassische Straßenbahn als Kompromiss?“. Dabei wird die unterirdische Nord-Süd Eisenbahnverbindung Hauptbahnhof – Stadtzentrum – Limpertsberg - Dommeldange wie vor beibehalten, der Eisenbahntunnel zum Kirchberg jedoch provisorisch zurück gestellt. Eine oberirdische, von der Eisenbahn unabhängige Straßenbahn sollte stattdessen in der ersten Phase den Kirchberg längs des Boulevard Kennedy und über die „rote Brücke“ mit dem „Glacis“ verbinden, wo dann an der Station „Robert Schuman“ ein direkter Anschluss an die unterirdische Nord-Süd-Eisenbahnlinie gegeben wäre. Diese Straßenbahn könnte in einer 2. Phase über die „Stäreplaz“ zur Bahnstation Hollerich und weiter zur „Cloche d’Or“, evtl. sogar zur neuen Eisenbahnstation „Howald“ verlängert werden.

In diesem Fall würde die Straßenbahn innerstädtische Buslinien entlasten und die Reisenden, vor allem auch die Berufspendler an mehreren Stellen vom Eisenbahn-Rückgrat aus in der Fläche verteilen. Sie würde nicht wie bei den bisher geplanten hybriden Train-Tram Projekten das Eisenbahnnetz beaufschlagen, wofür sie hoffnungslos unterdimensioniert und hinderlich wäre. Dies hat jetzt auch die rezente Stellungnahme der CFL gezeigt, die neben Sicherheitsproblemen auch eine Schwächung der Leistungsfähigkeit ihres klassischen Eisenbahnnetzes befürchtet.

In meine Freude darüber, dass meine Vorschläge von dem o. g. Arbeitskreis untersucht werden sollen, mischen sich doch ein paar Wermutstropfen:

Es ist nicht klar, ob mit der Analyse meiner Vorschläge technische Antworten auf die Fragen zur Verbesserung des öffentlichen Transportes gesucht werden sollen, oder ob hier wieder ein billiges Abwehrmanöver stattfinden soll. In dieser Beziehung bin ich ein „gebranntes Kind“. Man erinnere sich an die 2003 veranstaltete pseudowissenschaftliche „Show“, wo man ein befangenes, an der Ausarbeitung des Projektes „Modul K“ des Transportministeriums bereits beteiligtes Schweizer Büro damit beauftragte, meine Vorschläge in einer Vergleichsstudie wegzudiskutieren. Es half nichts, dass ich in aller Eile die Aussagen dieser Alibi-Studie widerlegte. Unter Zeitdruck und bei Abwürgung aller Diskussionen wurde das „Modul K“ durch die Abgeordnetenkammer gepeitscht. Weder das Schweizer Büro, noch das Transportministerium sahen anschließend die Notwendigkeit, auf meine Analysen und einen in der Presse abgedruckten offenen Brief zu reagieren. Das „Modul K“ war von der Abgeordnetenkammer votiert, darum hatte die Vergleichsstudie ihren Zweck erfüllt.

Bisher wurde ich weder vom Transportministerium, noch von dem anonymen Arbeitskreis konsultiert. Dabei sollen die Resultate schon Ende Februar vorliegen. Es wäre zu hoffen, dass man nicht wieder nach gängigen Klischees urteilt, z. B. die Leute würden unterirdische Anlagen meiden (trotz den 7.5 km Tunnels der Nordstraße und den ca. 8 km langen „Modul K“-Tunnels), oder die Liftfahrzeiten, max. 15 Sekunden, von der Straße direkt zum Bahnsteig wären zu lang.

Vorsicht ist jedenfalls geboten! Wir werden wohl nicht umhin kommen, die Ergebnisse des Arbeitskreises anschließend sachlich zu diskutieren, unter Einbeziehung der Öffentlichkeit, insbesondere der Presse.

Georges Schummer, Autor des Projektes BB (Bus-Bunn)

 

 

15. 2. 2006 Luxemburger Wort

16. 2. 2006 Tageblatt

17. 2. 2006 Journal

Le Tram en Ville ?

Lettre à la rédaction de Paul Reeff, Président de l' U.S.I.L.L.

Suite aux révélations des responsables CFL sur les incompatibilités du train-tram avec le train classique, à savoir : problèmes de sécurité et de capacité de transports ainsi que l’impossibilité de traverser les frontières, le projet train-tram est mort. L’Union des Syndicats d’Intérêts Locaux de la Ville de Luxembourg (USILL) et le Syndicat d’Intérêts Locaux Kirchberg (SILK) constatent, avec satisfaction, qu’ils ont eu raison de combattre ce projet depuis le début, car il n’aurait pas résolu les problèmes de circulation et de mobilité actuels et futurs dans notre capitale, dans le pays et dans la grande région.

D’aucuns veulent maintenant doter la ville de Luxembourg d’un tramway urbain. L’USILL et le SILK espèrent que le projet « tram léger en ville » subira le même sort que le train-tram. En effet, il n’apporte rien de positif aux habitants de la Ville, par contre, ils en subiront tous les désagréments. Par exemple, faire passer le tram par le pont « Rouge », seule liaison directe avec le Kirchberg, et l’amputer ainsi de 7 m de largeur pour les voies du tram, créerait le chaos complet avec le trafic individuel, surtout après l’ouverture de la route du Nord. Par ailleurs, il est fort probable que les lignes de bus passant par ce pont seront supprimées, obligeant les habitants et autres personnes du plateau de Kirchberg à prendre d’abord le tram et ensuite les correspondances qui s’imposent pour pouvoir rejoindre avec le bus les quartiers reliés directement par bus en ce moment.

Le vrai problème réside dans le transport des plus de 100 000 navetteurs venant travailler actuellement en Ville les jours ouvrables et provenant du pays et de la grande région. Ce problème ne sera pas résolu par le tram urbain mais par le train classique, indépendant des aléas du trafic routier et constituant l’épine dorsale des transports publics par un système performant, attractif, confortable et sûr qui incite l’automobiliste, sans le forcer, à les emprunter. Ce système ferroviaire est un réseau express régional (RER), qui va chercher les navetteurs là où ils habitent, même au-delà des frontières, et les transportent rapidement et sans encombrer l’agglomération, de leur point de départ jusqu’à leur lieu de travail sans devoir changer de moyen de transport. L’accord de coalition du collège échevinal de la Ville prévoit d’ailleurs d’encourager la création de liaisons ferroviaires classiques entre la grande région et les pôles de développement de la Ville (Kirchberg/Aéroport, Cloche d’Or, Porte de Hollerich, Friche de Dommeldange) afin d’inciter les navetteurs de la grande région à utiliser les transports en commun. Les réseaux d’autobus performants, circulant dans des couloirs réservés, complètent ce système ferroviaire. Ces réseaux existent sur le territoire de la Ville, ils ne nécessitent pas d’infrastructures compliquées et ils sont facilement adaptables à de nouvelles situations.

Etant donné que le collège échevinal de la Ville veut intensifier le dialogue avec les citoyens, solliciter l’avis des résidents, faire participer les citoyens aux discussions et prises de décisions concernant le développement de la Ville, nous lui demandons de consulter ces citoyens, afin de savoir s’ils sont d’accord ou non avec la réalisation éventuelle d’un tram urbain, car finalement se seront eux qui paieront, via les finances communales, le tram, comme ils paient déjà maintenant le bus. L’USILL et le SILK se soumettront à la décision des habitants de la Ville, mais pas forcément aux conclusions élaborées, dans le secret, par un groupe de travail ad hoc, dont la composition est également plus ou moins secrète.

Paul REEFF

Président

 

17. 2. 2006 Luxemburger Wort

Hauptstädtischer Schöffenrat on Tour

Kommt eine "leichte Trambahn" durch die Stadt?

(...)

Eine "leichte ubane Trambahn" durch die Hauptstadt sei die wahrscheinlichste der Alternativen, die im Rahmen einer Arbeitsgruppe zwischen Stadt, Staat und CFL geprüft werden. Diese Aussage, die Paul Helminger bereits vor ein paar Wochen gemacht hatte, wurde am Mittwochabend im Neudorfer Kulturzentrum - bei der fünften von sechs Etappen auf der Tourneedes Schöffenrates durch die Viertel der Stadt - vom Mobilitätsschöffe François Bausch wiederholt.

Alles deute darauf hin, dass eine Trambahn die geplanten Bahnhöfe am Rande der Hauptstadt - Hollerich, Cessingen, Howald und Kirchberg - anbinden werde. In der kommenden Woche wird die erwähnte Arbeitsgruppe dem Schöffenrat ihre Schlussfolgerungen vorlegen.

(...)

 

 

21. 2. 2006 (Date de la publication) dans le

Compte rendu des séances publiques de la Chambre des Députés

N° 7 – Session ordinaire 2005-2006

Question 0807 (15.12.2005) de M. Henri Grethen (DP) concernant la mise en service d’un train-tram au Luxembourg:

 

En main de la réponse de Monsieur le Ministre des Transports à ma question parlementaire datant du 28 octobre 2005 (cf. Compte rendu N°3/2005-2006), je me dois de constater que Monsieur le Ministre s’est borné à éluder des réponses précises à mes questions en se limitant à des informations évasives tenant en trois lignes.

Estimant pourtant que les renseignements que j’ai voulu obtenir nécessitent des réponses tant soit peu précises, je me permets de reformuler les points sur lesquels je n’ai pas eu les informations souhaitées.

 

  • Monsieur le Ministre peut-il confirmer que des experts des CFL jugent incompatible la circulation des trams sur le réseau ferroviaire en place conçu pour des trains classiques et que ce constat conduit à l’abandon de l’idée maîtresse défendue jusqu’à présent unanimement dans le cadre de l’étude Luxtraffic, BTB, et stratégie « mobilitéit,lu » d’assurer aux clients du rail des relations train-tram sans transbordement entre la ville de Luxembourg et le quartier de Kirchberg, d’une part, et les autres régions du pays reliées au chemin de fer, d’autre part?

 

  • Dans l’affirmative, est-ce que la rentabilité socio-économique évaluée dans le contexte ci-devant est encore garantie, alors que les études du passé ont toutes reposé sur la possibilité des trains-trams d’emprunter le réseau des CFL et l’option concomitante d’assurer la desserte sans transbordement des relations entre la capitale et les autres régions du pays comme point fort du concept?

 

  • Dans la mesure où la rentabilité du concept retenu jusqu’à présent ne serait plus donnée, quelles conséquences se dégageraient sur le plan légal, financier et opérationnel pour les projets votés à la chambre des Députés et concernant le raccordement ferroviaire de Kirchberg et de Findel, l’aménagement de la sortie nord de la Gare centrale et d’un nouveau viaduc à « Stadtgrund » ainsi que de la desserte ferroviaire de Belval-Ouest?

 

  • Quel est dans ces conditions le sort réservé à l’option envisagée d’une desserte interne du site de Belval-Ouest par train-tram?

 

  • Le projet de raccordement ferroviaire de Kirchberg tirant son attrait pour une grande partie des possibilités de desserte directe par rail à partir des régions environnantes de la capitale est-il dans ces conditions encore défendable sous l’angle de vue de son coût, surtout à un moment où l’Etat se trouve confronté à une situation budgétaire très difficile?

 

  • Dans les conditions nouvelles, le projet Bus-Bunn, prévoyant un tracé ferroviaire classique en dessous de la ville haute et de Kirchberg, ne pourrait-il pas présenter une alternative qu’il y aurait intérêt à étudier plus en avant ?

 

Réponse (3. 2. 2006) de M. Lucien Lux, Ministre des Transports:

L’honorable Député rappelle certains éléments de sa question parlementaire N°0706 du 28 octobre 2005 concernant l’apparent revirement fondamental en matière de mise en service d’un train-tram au Luxembourg.

Etant donné que le groupe de travail, chargé d’étudier toutes les options en matière d’extension du réseau ferroviaire léger dans la ville de Luxembourg, envisage de finaliser son rapport fin février 2006, je ne peux pour l’instant ni confirmer ni infirmer les propos relatés par la presse en octobre 2005.

Les informations souhaitées par l’honorable Député seront disponibles au courant du mois de mars.

 

 

1. 3. 2006 Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Wenn Politik Aktivität vortäuscht: Tram löst Problem des Pendlertransports nicht

von Jean-Marie Jacoby

Ein vernünftiger Politikansatz ist dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Problem beschrieben wird, wonach die beste Lösung gesucht wird.

Nun hat das offizielle Luxemburg befunden, daß angesichts der Arbeitsplatzballung in und um die Hauptstadt und der ständig steigenden Zahl an Grenzgängern wesentlich mehr Menschen als bisher mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen, soll es nicht zum Verkehrskollaps kommen.

Das hat eine gewisse Logik, auch wenn festzuhalten ist, daß es nicht gerade ein Zeichen der Vernunft ist, wenn in Zukunft geplant wird, noch mehr Arbeitsplätze dort anzusiedeln, wo deren schon zu viele sind, um sie mit Grenzgängern zu besetzen. Aber sei's drum: zumindest wäre das der Versuch, die Folgen einer verfehlten Betriebsansiedlungspolitik erträglich zu gestalten. Die Anschaffung von Doppelstockzügen bei der CFL war ein erster konkreter Schritt in diese Richtung. Verbleibt nur das Problem, daß die Bahnhöfe nicht gerade dort sind, wo die größte Arbeitsplatzballungen sich befinden.

Da in Luxemburg nicht Fachwissen, sondern die richtige Parteikarte jemanden zum Experten adelt, wird bereits seit über einem Jahrzehnt konsequent an einer wirklichen Problemlösung vorbeidiskutiert. Das einzige was geschah, war eine Vervielfältigung von Buslinien, was wohl auch Probleme im öffentlichen Personennahverkehr löste, nicht aber das Problem der Arbeitspendler und schon gar nicht jenes der Menschen, die von jenseits der engen Luxemburger Staatsgrenzen hierher arbeiten kommen. Was bewiesen ist durch die konstant nahe der Bedeutungslosigkeit liegende Anzahl jener, die nicht mit dem PKW kommen.

Einzig der Vorschlag von Dipl.-Ing. Georges Schummer, die Haupteisenbahnachsen unter der Hauptstadt hindurch zu verlängern, ist geeignet, Pendler von ihrem Heimatbahnhof direkt bis nahe an ihre Arbeitsplätze mit dem Zug heranzuführen. Alles andere bleibt unattraktives Stückwerk.

So ist es zwar möglich, von Peripheriebahnhöfen auf Howald oder in Cessingen die Cloche d'Or mit einer Straßenbahn zu erreichen. Aber es ist wohl zu viel an Unattraktivität damit verbunden, wenn verlangt wird, jemand der am Limpertsberg oder auf Kirchberg arbeitet, solle in Cessingen oder am Hauptbahnhof in eine Straßenbahn steigen, vor allem, wenn ihn ein sicherer Parkplatz am Arbeitsort erwartet.

Zwar hat Transportminister Lux doch noch Georges Schummer mit einigen Mitstreitern empfangen in der Endphase der im Geheimen tagenden Arbeitsgruppe, die sich aus dem Problem herauswursteln mußte, daß die Seifenblase »train-tram« platzte. Allerdings war's wohl nur ein Höflichkeitstermin ohne konkreten Nährwert für die Problemlösung, da der Minister offen aussprach, was mittlerweile alle Spatzen von den Dächern pfeifen: er habe ein »préjugé favorable« für einen »leichten Tram« auf dem Gebiet der Hauptstadt.

Schön: das kann durchaus attraktiv sein für gewisse innerstädtische Verkehrswege, je nachdem welche Linienführung kommt. Eine Straßenbahnverbindung zwischen Cloche d'Or und Kirchberg z.B. könnte die beiden Punkte mit größeren Ansammlungen von EU-Beamten sinnvoll miteinander verbinden. Kommt diese Linie an den Bahnhöfen Howald und Cessingen vorbei, könnte das, wie vorher ausgeführt, zudem einen guten Anschluß der Cloche d'Or ans Eisenbahnnetz sein. Für alles andere ist das keine Lösung.

Leider schaut's aber noch unvernünftiger aus. Aus den Tagen des BTB, der auch nicht geeignet gewesen wäre, das Pendlertransportproblem zu lösen (nur 50% der Züge auf der Nord-Süd-Achse hätten durch die Stadt fahren können, einmal abgesehen vom mangelhaften Komfort auf längeren Strecken), hat sich die Trasse vom Bahnhof über Neue und Rote Brücke auf den Kirchberg bis zu den Foire-Hallen über die Zeit gerettet. Das einzig Positive daran ist, daß der unterirdische Serpentinentunnel mit 6% Steigung unter Schoettermarial damit das Zeitliche gesegnet hat. Das war's aber dann schon.

Vor Ende der Renovierung der Neuen Brücke im Jahr 2010 ist die Linie nicht machbar, danach ist so und so Chaos angesagt: entweder weil die Tram mit im Stau steckt oder weil der Autostau auf Neuer und Roter Brücke durch den Wegfall von zwei Fahrspuren für einen abgetrennten Straßenbahngleiskörper katastrophale Ausmaße annimmt. Egal wie wird's aber im dazu zur Verfügung stehenden Zeitrahmen von jeweils höchstens einer Stunde unmöglich sein, 10 Doppelstockzüge auf Tramgarnituren umzuladen, um 20.000 Menschen von und zu ihrem Arbeitsplatz zu transportieren.

Das ist halt sowas von dumm gelaufen wegen ganz banaler Kapazitätsgrenzen, die beim Tram halt weit unter der des Doppelstockzuges liegen. Aber so lange die Entscheidung bei der Wahl des Transportmittels nicht durch die benötigte Kapazität bestimmt wird, sondern durch obskure Vorlieben, können vorhandene Transportprobleme nicht gelöst werden.

Erst wenn der letzte Besitzer der richtigen Parteikarte, der als Experte seine Zeit in geheim tagenden Arbeitsgruppen versitzt, begreift, daß eine Tram Sinn macht, wo ein Bus zu klein ist, nicht aber dort, wo Zehntausend und mehr nur mit Doppelstockzügen hingebracht werden können, kann es zur Vernunftlösung laut Schummer-Plan kommen. Das ist übrigens auch die billigste, weil die einzige wirkliche Lösung, im Gegensatz zu Halb- und Viertellösungen, bei der die meisten Probleme bestehen bleiben! jmj

 

2. 3. 2006 RTL - Radio

au sujet du projet BB (Bus-Bunn)

Interview de Corinne Folscheid (RTL) avec Georges Schummer (auteur du projet BB)

voir sub www.rer.lu, rubrique "rer-media"

 

2. 3. 2006 Le Quotidien

Le RER sous Luxembourg

De Alain Kleeblatt

Sous-titre: "Alors que les partisans du tram ont conquis l'hotel de ville et le ministère des Transports, les partisans du projet Schummer se manifestent avec une brochure."

Graphique: Plan de réseau, extrait :Luxembourg-Ville

Texte en gras :

Tram à travers la Ville ou trains circulant sous celle-ci? Les partisans de la seconde variante, de l'ingénieur Georges Schummer, baptisée RER, reviennent à la charge.

Texte:

Enjeu des batailles électorales de 1999, tant au niveau national que local, le tram devant traverser l'avenue de la Liberté et le boulevard Royal n'est toujours pas sur les rails.

La coalition CSV-DP et, particulièrement, le parti libéral, avaient fait avorter le projet pour le remplacer par le "module K", un tram reliant les halls de la foire du Kirchberg à Dommeldange doublé d'un train reliant mêmes halls à la gare centrale et circulant le long de l'aeroport du Findel et desservant l'aérogare.

Avec l'entrée des socialistes au gouvernement - et l'accession de Lucien Lux au ministère des Transports - et de Déi Greng au conseil échevinal de la capitale - ou François Bausch est désormais responsable de la "mobilité en ville", le projet du tram régional a regagné du terrain. Même si sur celui du Kirchberg par exemple, rien ne bouge malgré la loi ad hoc votée sous l'ère d'Henri Grethen au ministère des Transports.

Un tunnel pour les CFL

Et il est vrai qu'il existe, aussi longtemps que dure le débat controversé sur le tram, une alternative réaliste dessinée par l'ingénieur Georges Schummer : faire passer des trains - conventionnels - dans un tunnel sous la Ville.

Avec une gare souterraine située sous le parvis de la gare centrale, un arrêt "centre ville" devant l'hôtel des postes (Aldringen), desservi par des ascenseurs rapides, et un arrêt Victor Hugo au Limpertsberg (capable le cas échéant, de desservir l'université).

Si le tunnel sous la Ville constitue la pièce maîtresse du "projet Schummer", les propositions de l'ingénieur ne s'arrêtent pas là, bien au contraire. Il présente un projet d'ensemble avec sur le plan local la desserte du Kirchberg (depuis la place Dargent), mais aussi un véritable plan de "réseau express régional" ou RER avec les lignes nord-sud (Longwy - Troisvierges); "KF" (Metz - Aéroport - Kirchberg - Arlon), est-ouest (Athus - Trèves), toutes ces lignes desservant le point d'arrêt au centre-ville.

Une partie de ce projet est compatible avec le "module K" voté à la Chambre, d'autres travaux (ceux entrepris actuellement sur le parvis de la gare centrale, la pose de rails pour un tram léger au Kirchberg) pourraient par contre rendre le projet de RER impossible ou obliger de recommencer certains ouvrages.

Depuis le 1er juillet (2004, rem. de rer.lu), le projet Schummer est soutenu très activement par l'ASBL RER Luxembourg qui a pour objet "de promouvoir le prolongement,essentiellement par voie souterraine, du système des chemins de fer classique à travers la ville de Luxembourg".

L'assciation, qui s'affirme politiquement neutre, estime que le RER Luxembourg pourra relier de manière efficace la capitale du Grand-Duché au pays et à la Grande Région.

Le projet RER a entre autres le mérite de pouvoir utiliser le nouveau matériel confortable des CFL jusqu'au centre-ville, sans changement de mode de transport. Il évite la circulation sur le même réseau de matériel ferroviaire classique "lourd" avec des trams "légers", les passagers de ces derniers étant en grave danger en cas d'accidents.

L'ASBL RER vient de publier un dépliant mais aussi une brochure très détaillée reprenant le choix raisonnable proposé par Georges Schummer. Ces publications peuvent être sollicitées auprès de l'association.

Elles pourraient, peut-être, il est encore temps, inspirer François Bausch, Lucien Lux et les autres décideurs de l'avenir de la mobilité au Luxembourg.

Alain Kleeblatt

> www.rer.lu

 

 

3. 3. 2006, Woxx

Offentlicher Nahverkehr: BTB 2017

Kommentar von Richard Graf

s. www.rer.lu, Rubrik "RER-Media"

 

7. 3. 2006 Présentation du 6. 3. 2006 par le Ministre des Transports et le Bourgmestre de la Ville de Luxembourg des conclusions du groupe du groupe de réflexion composé de représentants des Ministères, de la Ville de Luxembourg et des CFL

Articles de presse:

 

prière de consulter www.rer.lu rubrique "RER-Media"

 

8. 3. 2006 Luxemburger Wort

Nach Ankündigung einer Trambahn durch das Zentrum der Hauptstadt

Ausweg aus dem Stau oder sinnlose Investition?

Parlamentarische Transportkommission unterstützt Projekt der Spezial-Arbeitsgruppe

von Raphael Zwank

Nachdem Transportminister Lucien Lux und Bürgermeister Paul Helminger am Montag eine Trambahn für das Jahr 2012 in Aussicht gestellt hatten, kam gestern Unterstützung für das Projekt von der Transportkommission der Abgeordnetenkammer. Ingenieur Georges Schummer hält sein BB-Projekt aber weiterhin für geeigneter. Die Opposition im Gemeinderat und die Geschäftswelt sind skeptisch, während die Usill klar für klassische Schienenanbindungen plädiert.

Bevor Lucien Lux am Freitag mit seinen Ministerkollegen über das Tram-Projekt diskutieren wird, wurde das Projekt gestern Morgen der Transportkommission der Abgeordnetenkammer vorgestellt. Diese habe - genau wie Lux und Helminger - einen "préjugé favorable" für die Tram, so Präsident Roland Schreiner: "Die Kommission unterstützt das Vorhaben." Anwesend waren bei der Sitzung die Vertreter von CSV, LSAP und Déi Gréng.

"Die Schienen werden so verlegt, dass später auch eine Train-Tram darüber fahren könnte. Es wird also keine Option verbaut", so Schreiner. Das Tram-Projekt sei interressant, weil es finanziell und technisch machbar sei. Ein Train-Tram wäre laut Schreiner zwar besser, derzeit aber nicht umsetzbar - genau wie das Projekt von Ingenieur Schummer.

Schummer: "Die Tram kommt nicht durch den Verkehr"

Dieser kann den Tram nicht befürworten: "Es ist noch schlimmer, als ich mir vorgestellt hatte. Man hat den Eindruck, dass es unbedingt eine Tram sein muss."Dem Ingenieur zufolge kann die Tram die Fahrgäste, die am Hauptbahnhof aussteigen, nicht bewältigen. Erforderlich sei insbesondere eine unterirdische Nord-Süd-Verbindung, wo die normalen Züge unter der Stadt - und vor allem unter dem Limpertsberg - durchfahren könnten. Schummers BB-Projekt wäre zwar noch 440 Millionen teurer als das Train-Tram-Projekt, doch der Kosten-Nutzen-Faktor größer. (Berichtigung: günstiger für das BB-Projekt, oder der Nutzen/Kosten-Faktor größer. g. s.). Denn die Nord-Südverbindung sowie die im Modul K vorgesehene Strecke wären schon im Preis enthalten. Die Umsetzung könnte in Phasen erfolgen. Die Tram dagegen kommt nicht durch den Verkehr - außer, man vebannt alle Autos."

Den Kommissionen für Mobilität und Urbanismus des Gemeinderates war das Tram-Projekt am Montagabend vorgestellt worden. Für Laurent Mosar, Präsident der CSV-Fraktion, ist die Tram "nicht uninterressant, doch es bleiben noch viele Fragen zu klären. Jedenfalls ist es ein Tropfen auf einen heißen Stein." Ungeklärt ist laut Mosar die Frage des Schülertransports, vor allem auf Limpertsberg. Und was müsse Vorrang haben? Die Anbindung des Kirchberg und des Zentrums oder aber die Anbindung der Nordstrecke und der geplanten Randbahnhöfe mit klassischem Zugmaterial? Mosar fragt auch, wer die Finanzierung übernehmen werde und wie die einzelnen Transportmittel (Tram, Busse, Autos, Fahrräder, Fußgänger) nebeneinandergenug Platz haben können. Und wenn die Inbetriebnahme frühestens 2012 geplant ist, wäre es auch nicht mehr lang bis 2017 gewesen - der Zeitpunkt, an dem das Sicherheitssystem ETCS für den Train-Tram bereit gewesen wäre.

Reeff: "Problem ist nicht der innerstädtische Verkehr"

Die Usill, der Davchverband der hauptstädtischen Interessenvereinigungen, hatte sich bereits im Vorfeld gegen eine Tram ausgesprochen. Daran hat sich nichts geändert: "Das Problem stellt sich nicht innerhalb der Stadt, sondern mit den zahlreichen Pendlern", so Usill-Präsident Paul Reeff. Umgesetzt werden müssten zunächst die Anbindung mit klassischem Zugmaterial, wie es z. B. das Projekt von Ingenieur Schummer vorsieht.

Von den Beschäftigten auf Kirchberg hätten viele ihren eigenen Parkplatz. Schwierig sei das Nebeneinander der verschiedenen Transportmittel. Der innerstädtische Verkehr lasse sich besser mit Bussen durchführen, wobei übrigens die RGTR-Busse nichts in der Avenue de la Liberté verloren hätten. Und wer fahre außerhalb der Spitzenstunden und an Wochenenden mit der Tram? Laut Paul Reeff wäre eine teils ober-, teils unterirdische Schienenanbindung zwar teurer, würde aber auch mehr bringen. Eine Tram bedeute, das Geld zum Fenster hinaus zu werfen.

Skeptisch ist auch Jacqueline Goldschmit, Vicepräsidentin der "Union commerciale". Während die Vereinigung noch keine Stellungnahme festgelegt habe, äußerte die Geschäftsfrau die persönliche Befürchtung, dass die Autos und die Tram schlecht nebeneinander koexistieren könnten. "Es geht hier um Arbeitsplätze. Wenn wir keinen Autoverkehr mehr haben, können wir die Geschäfte schließen." Denn unsere Kunden würden auf die grüne Wiese ausweichen. Auch die Berufspendler seien nicht bereit, auf dem Weg zur Arbeit umzusteigen - sei es vom Auto oder auf den Zug auf die Tram. Umsatzeinbußen befürchten die Geschäftsleute durch jahrelange Bauarbeiten bei der Verlegung der Schienen.

Eine Abkehr vom Tram-Projekt ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Denn alle direkt betroffenen Akteure waren in der Arbeitsgruppe, die am Montag ihre Schlussfolgerungen vorlegte, vertreten: Transport-, Bauten- und Innenministerium, CFL, Straßenbauverwaltung, Stadt Luxemburg und Fonds du Kirchberg. In der Arbeitsgruppe war man sich einig, dass die Tram die beste Lösung sei.

 

10. März 2006 Zeitung vum lëtzebuerger Vollek

Transportkapazität von Doppelstockzügen:

Nicht 780, sondern 1469 passen rein!

von Jean-Marie Jacoby

Die von Lux und Helminger bei der Vorstellung ihres Trams gewünschte Nicht-Diskussion wird nicht stattfinden: das zeigen die ersten Reaktionen, auch wenn die dabei verwendeten Argumente zum Teil weit weg vom Schuß lagen.

Wir hatten bereits im Bericht über die Vorstellung darauf hingewiesen, daß die Kommission mit gezinkten Karten gespielt hat, indem sie behauptete, es paßten nur 780 Passagiere in einen Doppelstockzug. Es passen natürlich wesentlich mehr rein, sogar noch mehr als die von uns genannten 1340. Unzulässig ist auf jeden Fall eine Rechnung, bei der in Bussen und Straßenbahnen Stehplätze mitgerechnet werden, in Zügen aber nicht, obwohl alle, die's wissen wollen, leicht feststellen können, daß zu Spitzenzeiten in Zügen sehr wohl viele Passagiere stehen, manchmal sogar erstaunlich viele. Sehen wir uns daher mal die wirkliche Rechnung für Doppelstockzüge an!

Und das geht so: die Luxemburger Bahnsteiglänge ist 190 m. Ein Doppelstockzug läßt sich wie folgt zusammensetzen: Lokomotive, 18 m lang, ein Mittelwagen mit einer Länge von 26,8 m, mit 1. und 2. Klasse, der 107 Sitz- und 115 Stehplätze hat, vier Mittelwagen mit einer Länge von 26,8 m nur mit 2. Klasse, die je 139 Sitz- und 115 Stehplätze haben, dann noch einen Steuerwagen, der 27,3 m lang ist und 91 Sitz- und 140 Stehplätze bietet. Insgesamt ist dieser Zug also 179,3 m lang und faßt 754 Sitz- und 715 Stehplätze, was in Summe 1469 Plätze sind.

Theoretisch in Luxemburg zulässig wäre ein weiterer Mittelwagen mit 2. Klasse, was 893 Sitz- und 830 Stehplätze, insgesamt also 1723 Plätze ergibt. Die Gesamtlänge des Zuges wäre dann 206,1 m, was bedeutet, daß die Lokomotive über den Bahnsteig hinausragt. Erforderlich ist dabei nur, daß die Signalanlage nicht direkt am Bahnsteigende steht.

Aber auch ohne diese Maximalvariante ergibt sich mit Doppelstockzügen im Vierminutentakt, wie er laut CFL problemfrei machbar ist, eine Stundenkapazität von 22.035 Passagieren in jeder Richtung. Das wäre im Fall der Verwirklichung des Schummer-Vorschlags der Unterquerung der Oberstadt mit dem Zug auch die Kapazität dieser umstiegsfreien Lösung für Passagiere aus dem Norden und dem Süden des Landes – jene aus dem Osten und dem Westen müßten zugegebenermaßen am Bahnhof vom Zug in einen anderen umsteigen.

Die von der Kommission favorisierte Straßenbahn bedeutet ganz klar Umsteigen für alle. Selbst in der für sie günstigsten Annahme von Doppelgarnituren, die im Dreiminutentakt verkehren, kommt sie nur auf eine Stundenkapazität von 10.800 Passagieren (20 Doppelgarnituren zu je 184 Sitz- und 356 Stehplätzen, gesamt also jeweils 540 Plätze). Die Maximalkapazität liegt demnach um 11.235 Passagiere niedriger als bei Doppelstockzügen: es ist doch aber wenig ernsthaft anzunehmen, daß die alle zu Fuß weitergehen. Es darf jedenfalls nicht mehr angenommen werden, daß zwischen 20 Doppelgarnituren der Straßenbahn noch sehr viele Busse reinpassen!

2005 fuhren pro Richtung zu Spitzenzeiten 155 Busse durch die Avenue de la Liberté pro Stunde. Selbst wenn wir gnadenhalber annehmen, daß da keine Gelenkbusse dabei waren, die 47 Sitz- und 58 Stehplätze, gesamt also 105 Passagiere transportieren können, kommen wir mit Standardbussen von 37 Sitz- und 33 Stehplätzen, gesamt also 70 Plätzen, auf eine Maximalkapazität von 10.850 Passagieren. Irgendwie dumm gelaufen, oder?

Für alle, die dem BTB immer noch nachweinen, obwohl feststeht, daß das zum Stau auf der Bahn führt und es aus sicherheitstechnischen Gründen obendrein nicht machbar ist, sei nur nochmals darauf hingewiesen, daß dessen Kapazität unter der von der nun vorgeschlagenen Straßenbahn gelegen wäre. Zudem existiert von einem solchen Gefährt noch nicht einmal ein Prototyp, auch wenn Herr Kollwelter das zur Zeit seiner Verweildauer im südlichen Frankreich nicht mitbekommen hat! jmj

 

 

13 mars 2006 Bulletin Européen du Moniteur BTP (France)

RER Bruxellois : Investissements massifs d'INFRABEL

par Christian Robischon

voir www. rer.lu rurique RER-Media

 

13 mars 2006 Bulletin Européen du Moniteur BTP (France)

Le Luxembourg abandonne le Tram-Train

par Christian Robischon

Pour raccorder le centre-ville deLuxembourg au quartier européen du Kirchberg, le gouvernement du grand-Duché a finalement choisi le tramway urbain classique de préférence au tram-train, hypothèse sur laquelle il travaillait depuis douze ans. Ce revirement est motivé par des considérations financières et techniques. La solution tramway en site propre coûtera 580 millions d'€, incluant le raccordement au réseau ferroviaire classique et la construction d'une gare au Kirchberg, soit 2,4 fois moins que le tram-train. La mise en service de ce dernier aurait dû attendre 2017, année d'entrée en vigueur du système de sécurité européen harmonisé ETCS pour le matériel ferroviaire, ajoute le ministère des Transports. Un nouveau projet va donc être élaboré, dont le financement pourrait faire l'objet d'un PPP.

Commentaire: Plus économique, l'option du tramway ne répond pas forcément à l'augmentation des déplacements vers Luxembourg-ville d'une part (+36% d'ici à 2020), puis vers le Kirchberg (+60%) d'autre part. Tel est l'avis de plusieurs spécialistes dont l'ingénieur Georges Schummer. Consulté par le gouvernement, celui-ci exprime sa préférence pour une solution du type RER "qui répond au problème spécifique de la Ville de Luxembourg où le nombre des voyageurs à titre professionnel (des navetteurs, qui chaque jour entrent et quittent la ville de Luxembourg, rem. de GS) dépasse celui des habitants". De la solution tram, il craint des pertes de temps dissuasives pour les usagers en sortie de la gare centrale puis dans les trajets jusqu'au lieu de travail.

 

21. 3. 2003 La Voix

Un tunnel ferroviaire sous Luxembourg comme alternative au tram léger

Les partisans du RER au front

De Jean-Marie Denninger

Le tram ne pourra au mieux servir que de complément au train express régional

Les partisans d'un tunnel ferroviaire sous Luxembourg ne sont pas convaincus du choix d'un tram léger pour décongestionner le trafic dans la capitale. Capacités trop faibles, engorgement assuré des principaux axes de circulation, sous-évaluations du coût constituent quelques-uns des arguments majeurs avancés par les défenseurs du projet réseau express régional, en partie souterrain, avec connexion aux autobus.

Les concepts de faible rendement des trains-trams et des trams légers ne tiennent pas compte des besoins au-delà de 2020. Heureusement que nos ancêtres n'ont pas eu la même approche en créant le réseau du chemin de fer au XIX siècle que nous utilisons encore de nos jours." Georges Schummer n'en démord pas. Son projet BB (Bus-Bunn) reste plus que jamais d'actualité après la présentation des conclusions du groupe de travail interministériel-Ville de Luxembourg-CFL. Le groupe de travail a enterré le projet de train-tram dans les rues de la capitale et priviligie le recours au tram classique léger.

"On va se limiter à tenter de régler le problème du trafic dans la capitale alors que ces flux concernent tout le pays, voire la Grande Région", a déclaré hier lors d'une conférence de presse Patrick Birden, président de RER.lu, l'association luxembourgeoise reprenant la dénomination de Réseau Express Régional, illustrant bien le soutien apporté au projet de liaison ferroviaire souterraine de Georges Schummer. On voit d'ailleurs de nombreuses contradictions dans les conclusions du groupe de travail.

Un axe nord-sud engorgé

Ce dernier fait d'un côté référence à un afflux considérable de passagers et d'un autre prévoit des capacités largement insuffisantes pour absorber la marée d'usagers de trains qui voudront emprunter les trams et les bus, place de la Gare. "Qui plus est, on ne parle plus d'éviter la rupture de charge, autrement dit le changement de mode de transport qui nuit à l'attractivité des transports publics alors qu'on s'en est bien servi pour défendre le train-tram, insiste Patrick Birden.

Pour les défenseurs du BB, il est utopique de croire que les trams et les autobus circulant sur les mêmes axes de la gare centrale au centre-ville suffiront aux heures de pointe. Voilà pourquoi la réalisation de ce tunnel ferroviaire dans un axe nord-sud, avec des arrêts sous la ville pour des trains de de 190 m de long et à deux étages lui paraît la meilleure formule. "Il suffit de voir l'exemple de Leipzig. La ville dispose d'un tram et d'un réseau de bus mais elle construit une ligne ferroviaire dans un tunnel de 3,9 kilomètres pour décongestionner le trafic" surenchérit Nico Bellion, membre du comité de RER.lu

textes: Jean-Marie Denninger

 

21. 3. 2006 La Voix

Coût et espaces utilisés

Le BB / RER "tient la route"

par Jean-Marie Denninger

Que ce soit en termes de coûts ou d'espace, le Bus-Bunn " tient la route " face au tram léger, si l'on en croit Georges Schummer et les responsables de RER.lu. "En termes d'investissement, on nous classe au dernier rang selon une méthode suspecte. On compare des pommes et des poires", fait valoir l'artisan du projet de tunnel ferroviaire. Selon l'étude du bureau Basler de 2003, le programme BB / RER comprenant une nouvelle ligne ferroviaire entre Dommeldange et Irrgarten pour des trains cla